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Analysen - Ausland
16.02.1999
Volvo mit immensem Cash-Bestand
Deutsche Bank

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Die Analysten von Deutsche Bank Securities haben am Montag den schwedischen Automobilhersteller Volvo (WKN 855 689, "B") von "neutral" auf "outperform" heraufgestuft. Gleichzeitig wurde bekannt, daß die Aktie nach Ansicht der Experten ein Aufwärtspotential von 20 bis 25 % vom jetzigen Preis aufweise.

Nach Meinung des Deutsche Bank Analysten Jonsson notiere die Aktie aufgrund der Gewinnprognosen im Vergleich zu Scania (WKN: 899846) mit einem Abschlag von 40 %. Des weiteren habe Volvos Management angedeutet, daß die Cash Reserven, die aus dem Deal mit Ford Motor (WKN: 851091, F) entstünden, nicht für ein überhöhtes Angebot im Falle einer Übernahme verwendet würden. Falls kein adequates Unternehmen gefunden werde, könnte ein Aktienrückkaufprogramm eine Alternative darstellen.

Sollte der Ford Deal gelingen, würde Volvo SEK50 Milliarden in bar von Ford für den Verkauf der Autoeinheit erhalten. Es bestünde die einhellige Meinung, daß Volvo das Cash für eine Stärkung der LKW-Einheit verwenden werde. Im Januar hatte Volvo 12,85 % an dem schwedischen LKW-Hersteller Scania gekauft.


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