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Analysen - Ausland
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04.11.2004
Gillette Marketperformer
Stadtsparkasse Köln
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Gillette (ISIN US3757661026/ WKN 853194) unverändert mit "Marketperformer" ein.
Ein gestiegener Absatz teurerer Produkte, die Schwäche des US-Dollars und ein Umsatzplus mit Duracell-Batterien vor den Hurrikans in den USA hätten dem US-Konsumgüterkonzern im dritten Quartal zu einer Gewinnsteigerung um 14% verholfen. Der Nettogewinn habe bei 475 Mio. USD oder 47 Cent je Aktie gelegen. Von Reuters befragte Analysten hätten im Schnitt nur 43 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz habe 12% auf 2,69 Mrd. USD zugelegt.
Gillette habe bei Rasierapparaten weltweit einen Marktanteil von über 70% erreicht. Aus diesem Segment komme ein Drittel des Umsatzes und über die Hälfte des Ergebnisses. Konkurrent Wilkinson sei Nummer zwei mit knapp 20% Marktanteil. Der Konzern repräsentiere ein Portefeuille international bekannter Marken, wie Gillette Sensor Excel, MACH3, Braun, Oral-B und Duracell. Die Hauptkonkurrenten seien BIG, Colgate-Palmolive und Energizer Holdings.
Der Konzern generiere ca. 60% seiner Umsätze außerhalb der USA, wodurch eine deutliche Abhängigkeit von der Währungsentwicklung bestehe. Zuletzt habe Gillette von dem schwächeren US-Dollar profitiert. Trotz der jüngsten Erfolge des Unternehmens mit der Batteriesparte sei hier ein langfristiger Erfolg nicht sicher. Die übliche Gillette-Strategie "Qualität für Premiumpreise" lasse sich nicht ohne weiteres auf Batterien übertragen. Hier würden Verbraucher mehr auf den Preis als auf Qualität achten. Mit niedrigeren Preisen würden sich aber auch die Margen verringern. Insbesondere der Konkurrent Energizer Holdings sorge für einen harten Wettbewerb.
Die Gesellschaft setze seine Kostensenkungsmaßnahmen erfolgreich um. 2003 habe der Batteriehersteller Energizer das Rasierklingengeschäft von Pfizer "Schick-Wilkinson" übernommen. Damit folge der Konkurrent der Gillette-Strategie eines breit gefächerten Produktangebots. Energizer greife Gillette damit auf einem zweiten Arbeitsgebiet an und avanciere zu einem Hauptkonkurrenten Gillettes. Durch neue Produkte des größten Konkurrenten, der von der Energizer Holdings übernommenen Schick-Wilkinson Sword, würden Marktanteilsverluste drohen. Schick wolle u.a. mit dem Rasiersystem "Quattro" (mit vier Klingen) Gillette Paroli bieten. Gillette habe gegen den Rivalen wegen Patentrechtsverletzung Klage eingereicht.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre "Marketperformer"-Empfehlung für die Gillette-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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