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Analysen - Ausland
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17.06.2005
HypoVereinsbank reduzieren
Bankgesellschaft Berlin
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die HypoVereinsbank-Aktie (ISIN DE0008022005/ WKN 802200) von "halten" auf "reduzieren" zurück.
Der Aufsichtsrat und der Vorstand der HypoVereinsbank (HVB) sowie der Verwaltungsrat der UniCredito hätten am Sonntag, den 12.06.05, ihre Zustimmung zur Fusion beider Häuser gegeben. Durch den Zusammenschluss entstehe das neuntgrößte Kreditinstitut nach Marktkapitalisierung in Europa. Die neue Gruppe habe eine Bilanzsumme von 733 Mrd. EUR und mehr als 28 Millionen Kunden in 19 Ländern.
In Folge des Zusammenschlusses steige das neue Institut klar zum Marktführer in Zentral- und Osteuropa auf. UniCredito biete fünf eigene Aktien für eine Aktie der HVB. Das Angebot solle voraussichtlich Ende August mit einer Annahmefrist von ca. fünf bis sieben Wochen vorgelegt werden. Vom Management würden Synergien vor Steuern in Höhe von 985 Mio. EUR pro Jahr erwartet, die ab 2008 vollständig erreicht werden sollten.
Die Übernahme der HVB mache für die UniCredito strategisch Sinn und liefere mittelfristig gutes Wachstumspotenzial. Allerdings stelle eine grenzüberschreitende Fusion solchen Ausmaßes sehr hohe Anforderungen an das Management und berge nicht unerhebliche Risiken für einen schnellen Erfolg. Auf kurze Sicht sehe man größeres Kurspotenzial bei anderen deutschen bzw. europäischen Bankaktien im Vergleich zur UniCredito.
Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin empfehlen den Aktionären der HVB Gewinne mitzunehmen und setzen die HypoVereinsbank-Aktie von "halten" auf "reduzieren" herunter.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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