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News - Ausland
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15.06.2005
Mitsubishi will Kapazitäten durch Lizenzproduktion hochfahren
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Die Mitsubishi Motors Corp. (ISIN JP3899800001/ WKN 876551), der fünftgrößte Automobilhersteller in Japan, will ihre Produktion verstärkt durch Auftragsproduktionen für andere Hersteller auslasten und sogar ausbauen. Dies berichtet die "WirtschaftsWoche" am Mittwoch.
Laut dem Magazin produziert der angeschlagene Konzern seit Anfang des Monats für die Nissan Motor Co. Ltd. (ISIN JP3672400003/ WKN 853686) den Mini Otti, wobei 36.000 Einheiten pro Jahr vertraglich vereinbart sind. Nach dem Clipper sei Otti bereits der zweite Kleinwagen, den Nissan von Mitsubishi Motors beziehe.
Fest vereinbart ist den Angaben zufolge nun auch die Auftragsfertigung für die Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën) (ISIN FR0000121501/ WKN 852363). Für PSA werde man einen sportlichen Geländewagen fertigen - ab Juni 2007 rund 30.000 Einheiten pro Jahr. Durch diese Kooperationen könne der Konzern, an dem die DaimlerChrysler AG (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) noch zu 13 Prozent beteiligt ist, die Kapazitäten wieder hochfahren.
Unsicher ist laut der "WirtschaftsWoche" die Zukunft der smart-Fertigung bei Nedcar in den Niederlanden, einem Joint Venture von Mitsubishi und DaimlerChrysler. Die Modellpalette von smart werde weiter reduziert, die bisherigen Pläne, von 2007 an auf Basis des Viersitzers forfour weitere Ableger - etwa einen kleinen Lifestyle-Kombi - zu bauen, würden nicht weiter verfolgt werden.
Mitsubishi will erst bei der nächsten Generation des forfour über neue Varianten entscheiden, hieß es. Ein solcher Beschluss soll jedoch nicht vor 2008 fallen, ein Nachfolger des Viersitzers erst 2010 bei den Händlern stehen, so das Magazin weiter.
Die Aktie von Mitsubishi Motors schloss heute in Tokio bei 143 Japanischen Yen (+1,41 Prozent).
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