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Analysen - Neuer Markt
08.02.2001
Bertrandt solides Unternehmen
Die Telebörse

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Einem Bericht des Anlegerjournals „Die Telebörse“ zufolge, haben Übernahmegerüchte die Notierung von Bertrandt (WKN 523280) in die Höhe schießen lassen.

Nun herrsche Klarheit am Markt. Die Sportwagenschmiede Porsche werde den Engineering-Dienstleister mit einem der größten Entwicklungsaufträge betrauen, die das Zuffenhausener Unternehmen je vergeben habe. Porsche wolle sich aber darüber hinaus auch an Bertrandt beteiligen. Zunächst sei aber nur geplant Bertrandt mit dem Entwicklungsnetz von Porsche zu verbinden. Oberste Priorität sei, die strategische Zusammenarbeit ins Laufen zu bringen.

Der Zusammenschluss biete nach Ansicht der Finanzexperten für beide Seiten Vorteile. Porsche benötige dringend Ingenieure. Bertrandt habe noch Lücken in den Geschäftsfeldern, die jedoch mit der Generalkompetenz von Porsche geschlossen werden könnten. Im Verbund könne daher der größte deutsche unabhängige Auto-Entwickler entstehen. Bertrandt liefere Konzepte und Prototypen, betreibe Produktentwicklung und erprobe die Modelle. Das Unternehmen zähle derzeit zu den Branchen-Favoriten.

In 1999/2000 sei die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum von 31% auf 193 Mio. Euro hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Gewinn sei von 7,4 Mio. Euro auf 0,4 Mio. Euro eingebrochen. Eine schlechte Geschäftsentwicklung habe jedoch nicht nur Bertrandt hinnehmen müssen, auch die Wettbewerber hätten mit den gleichen Problemen zu kämpfen gehabt. Aufgrund der durchwachsenen Bilanzzahlen habe man die Prognose für 2001 nach unten revidiert. Jetzt solle der Umsatz noch um 8% wachsen, das Ergebnis aber wieder auf das Niveau vor der 2000er-Delle anziehen.

Mit der Porsche-Kooperation sei die Grundlage für eine dauerhafte Trendwende geschaffen worden. Anleger sollten Rückschläge, der zuletzt stark gestiegenen Bertrandt-Aktie abwarten und zum Einstieg in das solide Unternehmen nutzen.



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