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News - DAX 100
03.06.2005
HVB-Vorstand unterstützt Fusionsverhandlungen mit UniCredito
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Der Konzernvorstand der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (ISIN DE0008022005/ WKN 802200) unterstützt Presseangaben zufolge die laufenden Fusionsverhandlungen mit der italienischen Großbank UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854/ WKN 850832)

Wie die Tageszeitung „DIE WELT“ (Freitagausgabe) berichtet, hat Vorstandschef Dieter Rampl die rückhaltlose Unterstützung seiner Vorstandskollegen: "Auf der Vorstandssitzung am Dienstag hat das gesamte oberste Führungsgremium Rampl das Mandat zu den Gesprächen erteilt", berichtet die Tageszeitung aus Bankenkreisen. Damit dürften sich anders lautende Spekulationen in der Bankenbranche als falsch erweisen.

Der ehemalige Konzernchef und amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Albrecht Schmidt ist laut dem Bericht gegen einen Zusammenschluss mit dem italienischen Kreditinstitut und gilt als Verfechter einer eigenständigen HypoVereinsbank. Letztendlich würde sich Schmidt jedoch nicht gegen eine Fusion der HVB mit der UniCredita stellen, hieß es weiter.

Laut dem Bericht mangelt es dem Aufsichtsratschef an Unterstützung einflussreicher Großaktionäre. So steht die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG einer Fusion aufgeschlossen gegenüber. Der weltgrößte Rückversicherungskonzern hält aktuell rund 18 Prozent der ausstehenden Aktien der HypoVereinsbank.

Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 19,96 Euro, während die Anteilsscheine der UniCredito aktuell in Mailand 0,36 Prozent auf 4,14 Euro hinzugewinnen.



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