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Analysen - Ausland
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31.01.2001
ISRA Vision nicht zu teuer
Finanzen Neuer Markt
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Das Researchteam vom Börsenbrief Finanzen Neuer Markt hält die Aktie der ISRA Vision Systems AG (WKN 548810) für nicht zu teuer.
Das Unternehmen zähle sich zu den führenden Anbietern intelligenter und anspruchsvoller Bildverarbeitungssysteme. Innerhalb dieses Bereichs sei ISRA auf dem Gebiet der Machine Vision für die Industrie tätig. Die Machine-Vision-Systeme der ISRA ermöglichten die rationelle Automationslösung hochkomplexer Aufgabenstellungen wie die Inspektion anspruchsvoller Oberflächen, die Roboterführung für den Einsatz von diffizilen Aufgaben wie Positionieren, Montieren, Handling oder Lackieren oder die Qualitätskontrolle in der Montage für Vollständigkeitserkennung in der JIT-Fertigung.
Im Geschäftsjahr 99/00 habe der Konzern das EBT um 67% auf 3 Millionen DM gesteigert und eine Gesamtleistung von 23,5 Millionen DM erreicht. Der Umsatz sei um 55% auf 21,1 Millionen DM gestiegen. Das Ergebnis pro Aktie sei um 253% auf 1,13 DM geklettert.
Vor allem die US-Tochter bereite dem Unternehmen Freude. Der Umsatz sei im Berichtszeitraum um 82% auf 3,3 Millionen Euro angestiegen. Zudem habe die Gesellschaft Großaufträge von ABB und Tyco mit einem Wert von 3 Millionen DM im August erhalten.
Branchenexperten gingen davon aus, dass erst 15 bis 20% der weltweit möglichen Anwendungen für intelligente Roboter ausgeschöpft seien. Neben der Automobil-, Glas- und Kunststoffindustrie dürften künftig auch Branchen wie Pharma, Logistik oder Chemie Interesse an den ISRA-Systemen finden.
Mit einem KGV 2002e von 37,4 sei die Aktie nicht zu teuer. Darüber hinaus könne Unternehmensangaben zufolge schon bald mit der Bekanntgabe einer Akquisition gerechnet werden, so die Wertpapierexperten.
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