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News - Indizes
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27.05.2005
Call auf SMI emittiert
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen neuen Call (ISIN DE000DB1CS10/ WKN DB1CS1) auf den SMI (ISIN CH0009980894/ WKN 969000) aufgelegt.
Der SMI (Swiss Market Index) sei der Leitindex der Schweizer Börse SWX. In ihm seien viele weltweit operierende, renommierte Aktiengesellschaften wie Credit Suisse Group, Richemont, Nestlé, Novartis, Roche, Swiss Re, Serono, Syngenta, UBS oder Zurich Financial enthalten. Aus fundamentaler Sicht lasse sich die Behauptung aufstellen, dass im SMI besonders viele, weltweit gut positionierte, hoch solide Unternehmen gelistet seien. Im Rahmen eines langfristigen, strategisch ausgerichteten Index-Portfolios tue der Anleger also gut daran, den SMI nicht zu unterzugewichten.
Nachdem er von 1990 bis 2000 von 1.000 auf 8.500 Punkte zugelegt habe, sei, wie bei den meisten anderen Indices auch, eine harsche Korrektur gefolgt, die den Index bis Anfang 2003 auf ein Niveau von rund 3.500 Punkten zurückgeführt habe. Auf diesem Niveau seien die soliden Schweizer Unternehmen aus fundamentaler Sicht spottbillig zu haben gewesen, entsprechend seien mit der weltwirtschaftlichen Entspannung massive Käufe gefolgt, die den Schweizer Leitindex jüngst wieder über die 6.000er-Marke katapultiert hätten.
Aus technischer Sicht habe der SMI im Rahmen des strategischen Aufwärtstrends jüngst die kurzfristige, seit Anfang Februar bestehende, Konsolidierung nach oben hin aufgelöst. Prozyklischen Positionstradern stehe es im Kontext der vorangegangenen Aufwärtsbewegung somit frei, dies als nach oben hin aufgelöste Trendfortsetzungsformation Broadening Wedge (Verbreiterungskeilformation) zu interpretieren. Entsprechend könnten prozyklisch ausgerichtete Trader im Falle der nachhaltigen Überwindung der 6.100er-Marke die trendkonforme Einnahme einer restriktiv knapp unterhalb der 6.000er-Marke abgesicherten Longposition erwägen.
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