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News - Nebenwerte
05.02.1999
Berliner Freiverkehr Zwischenbericht
Ad hoc

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Die Berliner Freiverkehr (DE0005221303) AG hat im vergangenen Jahr im Konzern ein Gewinnwachstum nach Steuern von rund 268% erzielt. Das Geschäftsjahr 1999 hat erneut mit einem rasanten Gewinnwachstum begonnen. Bereits zum 31. Januar 1999 übertrifft der wirtschaftliche Erfolg das gesamte erste Quartal 1998 deutlich. Unter Berücksichtigung aller neu ausgegebenen Aktien stieg das Ergebnis je Aktie in 1998 um mehr als 235%.

Die Aktien aus der Kapitalerhöhung und verschobenen Plazierung vom September 1998 werden nun den freien Aktionären der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG zu einem Vorzugskurs zur bevorrechtigten Zeichnung angeboten. Zusätzlich erhalten alle Zeichner je Aktie unentgeltlich zwei von der Berliner Effektenbank begebene BZV- Scheine (Bevorrechtigte Zuteilung im Rahmen von öffentlichen Verkaufsangeboten). Die BZV-Scheine sollen als separates Recht im Freiverkehr der Berliner Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Hauptversammlung am 15. Juni werden voraussichtlich folgende Maßnahmen für die Aktionäre vorgeschlagen: 18.- DM Dividende, Ausgabe von Gratisaktien in 1999 im Verhältnis 1 (alte): 10 (neue) sowie die Ausgabe von Gratisoptionsscheinen für Aktien der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG. Für das Jahr 2000 ist abhängig vom Kursverlauf ein weiterer Aktiensplit vorgesehen.

Geschäftsentwicklung im Einzelnen

Umsatz- und Gewinnwachstum der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG stiegen nach DVFA/SG im Konzern im Jahr 1998 überraschend konstant. Trotz der marktbedingt umsatzschwachen Monate September und Oktober konnten die Wachstumsraten zum Halbjahr (257%) und III. Quartal (265%) für das Gesamtjahr mit 268% bestätigt werden. Das Geschäftsjahr 1999 hat mit einem rasanten Start begonnen. Das Ergebnis Januar 1999 hat bereits das gesamte Quartalsergebnis 1998 deutlich übertroffen. In Zahlen ergibt sich gemäß DVFA/SG für den Konzern ein Jahresergebnis nach Steuern von über 38,8 Millionen DM. Das Ergebnis je Aktie stieg um 237% auf ca. DM 29,70 je Aktie. Berücksichtigt sind dabei sowohl die zur Übernahme der Diederich Freimakler GmbH ausgegebenen Aktien, als auch die noch zu plazierenden Aktien aus der Kapitalerhöhung vom August 1998. Das Wachstum des Konzerns spiegelt sich ebenfalls in der Zahl der Mitarbeiter wider, die von 24 zum 1.1.1998 auf 63 zum 1.1.1999 anstieg.

Konzernstruktur erfolgreich umgesetzt

Zu dem guten Jahresergebnis haben alle Konzernbereiche einen positiven Ergebnisbeitrag leisten können. Die Umstrukturierung des Konzerns wurde zum Jahresende 1998 abgeschlossen. Der gesamte Börsenhandel wurde in die neu gegründete Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG eingebracht, die über eine Erlaubnis als Finanzdienstleister und über alle erforderlichen Börsenzulassungen verfügt. Von der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG wurde auch die Diederich Freimakler GmbH im Zuge einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in die neu gegründete Gesellschaft eingebracht. Nunmehr beschränkt sich die börsennotierte Berliner Freiverkehr (Aktien) AG auf eine reine Holdingfunktion. Zwischen den einzelnen Geschäftsfeldern ist damit die funktionale und personelle Trennung sinnvoll abgeschlossen. Der Konzern kann somit erfolgreich in seinen Teilbereichen agieren und im Verbund seine in Deutschland einmalige Struktur zum Einsatz bringen. Um der geänderten Funktion der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG gerecht zu werden, wird der Hauptversammlung eine entsprechende Namensänderung vorgeschlagen werden. Zum weiteren Ausbau der Struktur nahm die Gesellschaft bereits Beteiligungsverhandlungen mit geeigneten strategischen Partnern auf.

Börsenhandel ertragsstärkstes Geschäftsfeld des Konzerns

Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG und Diederich Freimakler GmbH haben ihre starke Position im Handel mit ausländischen Titeln und schwerpunktmäßig mit Titeln des Neuen Marktes konsequent ausgebaut. In Berlin kamen im abgelaufenen Jahr ca. 740 neue Notizaufnahmen für die Skontroführung hinzu. Als voller Erfolg erwies sich der Neuer Markt trading-desk der Diederich Freimakler GmbH, der signifikante Umsatzanteile in Deutschland auf sich ziehen konnte.

In Frankfurt hat die Berliner Freiverkehr (Aktien) AG mit der Cybernet Inc. erstmals einen Titel des Neuen Marktes als Skontroführer zugewiesen bekommen und durch einen aktiven Handel teilweise die Kapazitätsgrenzen des BOSS-CUBE Handelssystems erreicht. Daneben ist die Gesellschaft als Betreuer im XETRA- Handel aktiv. Derzeit baut die Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG am Sitz der Hauptverwaltung 600 qm neu angemietete Fläche als Handelsräume mit modernster Technologie aus. Bis zur Jahresmitte wird die Gesellschaft einen Abendhandel bis 22.00 h in ausgewählten umtsatzstarken Titeln aus aller Welt anbieten und die Preisspannen über das Internet veröffentlichen.

Beteiligungen liefern bereits im Rumpfgeschäftsjahr positive Ergebnisbeiträge

Die Berliner Effektenbank AG weist seit Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit als Bank im Juli des vergangenen Jahres ein kontinuierliches Wachstum auf. So hat zum Jahreswechsel 1998/1999 das betreute Depotvolumen die bereits nach 100 Tagen gemeldete Grenze von DM einer Milliarde deutlich überschritten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 9 Plazierungen im Gesamtvolumen von ca. DM 200 Mio. durchgeführt. Der Vorstand der Berliner Effektenbank AG geht aufgrund der Entwicklung in den ersten Wochen des laufenden Geschäftsjahres vorbehaltlich einer weiterhin positiven Entwicklung der Kapitalmärkte davon aus, daß das kontinuierliche Wachstum anhalten wird. Die Berliner Effektenbank wird im Laufe des Jahres verschiedene Bankdienstleistungen über das Internet anbieten. Dazu gehören unter anderem Aktienplazierungen, die für die Privatkundschaft über das Internet angeboten werden. Erste positive Erfahrungen hat die Berliner Effektenbank bei der sehr erfolgreichen Sekundärplazierung der Firma Cybernet Inc. im Dezember 1998, die auch über das Internet erfolgte, gesammelt. Das Angebot, Aktien über das Internet zu zeichnen, wurde von Privatanlegern gut aufgenommen. Allen Zeichnern über das Internet wurden Aktien zugeteilt.

Die Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG konnte ebenfalls bereits im ersten Geschäftsjahr mit einem positiven Beitrag zum Konzernergebnis beitragen. Im Vorfeld des Börsengangs unterstützte die Gesellschaft die Emittenten bei der Strukturierung und durch ein Bridgefinancing im Wegen von Minderheitsbeteiligungen in einigen wenigen Fällen. Die sich in der Berliner Effektenbank AG abzeichnende positive Geschäftsentwicklung schlägt sich konsequenter Weise auch in der Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG nieder. Die strategische Kooperation mit E*Trade zum Aufbau des globalen Internetbanking-Geschäfts entwickelt sich erfreulich. Die neu gegründete Online Securities GmbH wird voraussichtlich im April d. J. das großvolumige Geschäft mit institutionellen Kunden aufnehmen. In der zweiten Phase, Mitte des Jahres, soll dann das Privatkundengeschäft folgen. Im Konzern wird derzeit eine Beteiligung in Höhe von ca. 33% an der Online Securities Inc. gehalten. Diese Gesellschaft wird sich über das Emissions- und Privatkundengeschäft der Berliner Effektenbank AG hinaus auf den globalen Aktien-Handel über das Internet konzentrieren. In der Geschäftsplanung des Konzerns sind derzeit keine Ergebnisanteile aus dieser Beteiligung enthalten.

Bevorrechtigte Plazierung an freie Altaktionäre / Ausgabe von BZV Scheinen

Im August 1998 hatte die Berliner Freiverkehr (Aktien) AG eine Kapitalerhöhung durchgeführt, wobei die Großaktionäre auf eine Ausübung oder Verwertung ihrer Bezugsrechte zugunsten der Gesellschaft verzichtet hatten. Diese Aktien sollten ursprünglich im September 1998 im Rahmen des Wechsels in den amtlichen Handel unter der Führung der Berliner Effektenbank breit gestreut plaziert werden. Aufgrund negativer Marktumstände wurde diese Plazierung kurzfristig verschoben und wird nunmehr vom 15. bis 17. Februar durchgeführt. Da es sich bei den zu plazierenden Aktien um voll gewinnberechtigte Aktien für 1998 handelt, hat sich die Geschäftsführung entschlossen, alle zur Verfügung stehenden Aktien den freien Altaktionären der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG zur bevorrechtigten Zeichnung im Verhältnis 6 (alte Aktien) :1 (neue Aktie) anzubieten. Lediglich nicht durch freie Altaktionäre gezeichnete Aktien werden anderen Zeichnern angeboten. Stichtag für den bevorrechtigten Bezug ist der 8. Februar 1998. Als Zeichnungspreis ist der letzte Kurs des 12.2.1999 im amtlichen Handel an der Berliner Wertpapierbörse abzüglich 10% vorgesehen. Für jede gezeichnete Aktie werden zusätzlich gratis 2 von der Berliner Effektenbank AG begebene BZV-Scheine ausgegeben. Die Gesamtzahl dieser Nebenrechte beläuft sich auf 100.000 Stück. Diese Scheine beinhalten ein Recht auf bevorrechtigte Zuteilung im Rahmen von öffentlichen Verkaufsangeboten und beziehen sich auf insgesamt drei Neuemissionen oder Sekundärplazierungen der Berliner Effektenbank im Jahre 1999. Dabei berechtigt jeder Schein zur bevorrechtigten Zeichnung im Verhältnis 1:1. Für die BZV-Scheine ist ein Antrag auf Notierung im Freiverkehr an der Berliner Wertpapierbörse gestellt worden, damit Inhaber die Rechte separat veräußern können oder eine sinnvolle Stückzahl im Markt hinzukaufen können. Ein Exposee der BZV-Scheine kann bei der Berliner Effektenbank nach Börsenzulassung abgerufen werden.

Shareholder-Value für Aktionäre der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG / Ausschüttung für 1999

In den Konzerngesellschaften der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG wird eine zum weiteren schnellen Ausbau der Geschäftsfelder notwendige wie auch steuerlich sinnvolle Ausschüttungspolitik betrieben werden. Zum Teil werden dabei Gewinne voll thesauriert, teilweise wird eine phasengleiche Gewinnausschüttung möglich sein. Der Hauptversammlung soll folgendes vorgeschlagen werden:

1. Eine Dividende in Höhe von DM 18.-je Aktie bzw. ein gerundeter Eurobetrag (+200% gegenüber Vorjahr)
2. Gratisaktien im Verhältnis von zunächst 1 (alte Aktie) :10 (neue Aktien). Abhängig vom Kursverlauf im Jahre 1999 ist für das kommende Jahr ein weiterer Aktiensplit vorgesehen.
3. Die Gratisausgabe von Optionsrechten zum Bezug von Aktien der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG aus bedingtem Kapital, welches der Hauptversammlung zur Einräumung vorgeschlagen wird

Die Ausgabe der Optionsscheine soll zum Stichtag der Ausgabe der Gratisaktien erfolgen. Die genauen Konditionen (innerer Wert u.A.) werden rechtzeitig bekanntgegeben. Die Optionsscheine sollen zum Börsenhandel zugelassen werden.

Alle Rechte zur Ausschüttung beziehen sich auch auf die im Februar zu plazierenden Aktien.

Die Geschäftsführung der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 1998 unter Berücksichtigung des allgemein schwierigen Marktumfeldes im Herbst des vergangenen Jahres zufrieden und sieht dem laufenden Geschäftsjahr optimistisch entgegen. In allen Geschäftsbereichen zeichnet sich bereits ein positiver Trend ab. Neben dem guten Geschäftsergebnis ist es gelungen, erhebliche stille Reserven in der Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG und der Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG zu bilden.

Bei Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Holger Timm
Tel: 030 - 89021 - 144
Fax: 030 - 89021 - 199
email: htimm@freiverkehr.de

Dr. Guido Sandler
Tel: 030 - 89021 - 340
Fax: 030 - 89021 - 196
email: gsandler@freiverkehr.de

Dr. Wolfgang Janka
Tel: 030 - 89021 - 340
Fax: 030 - 89021 - 196
email: wjanka@freiverkehr.de


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