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Analysen - Ausland
11.05.2005
BBVA halten
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse empfehlen die Aktie von BBVA Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) weiterhin zu halten.

Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria sei im Januar 2000 aus der Fusion zwischen der Banco Bilbao Vizcaya (BBV) und der Argentaria Corp Bancaria de España entstanden. Als zweitgrößte Bankengruppe in Lateinamerika habe die BBV ein flächendeckendes Netz mit Beteiligungen an acht Banken und sechs Pensionsfondgesellschaften eingebracht. In Spanien erreiche die BBVA einen Marktanteil von 20%; weltweit betreue die Bank mit rund 100.000 Mitarbeitern in 37 Ländern rund 35 Mio. Kunden.

Nachdem im Jahr 2000 die angestrebte Fusion mit der italienischen Großbank Unicredito gescheitert sei, habe die BBVA noch keinen adäquaten Partner in Europa gefunden. Zurzeit bestünden Beteiligungen und strategische Allianzen in Portugal, Frankreich (AXA, Crédit Lyonnais) und Italien (Banca Nazionale del Lavoro).

Das positive Quartalsergebnis der BBVA sei neben den genannten Faktoren von der Umstellung auf die internationalen Bilanzierungsstandards gekennzeichnet gewesen. Dennoch sähen die Analysten die operative Entwicklung positiv. Allerdings könnte sich das derzeitige Ringen um die italienische BNL als Belastungsfaktor herausstellen, da eventuelle Gegenofferten den Preis entgegen allen Ankündigungen in die Höhe treiben könnten.

Vor diesem Hintergrund behalten die Analysten der Hamburger Sparkasse ihre Empfehlung "halten" für die BBVA-Aktie bei.


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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