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Analysen - Ausland
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15.01.2001
Carlsberg einsteigen
Frankfurter Börsenbrief
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Die Frankfurter Börsenbriefe empfehlen den umlimitierten Einstieg in Carlsberg (WKN 861061).
Carlsberg greife nach der gescheiterten Übernahme der Bass Brauerei durch die belgische Interbrew zu. Sehr clever erscheine die Aussage des Managements, dass sie angesichts einer Verschärfung des Wettbewerbes am britischen Biermarkt nun nicht mehr bereit sei, den ehemals von Interbrew für Bass gebotenen Preis zu zahlen, sondern ein Discount einfordere. Letztlich bleibe weder der Regierung noch dem Management von Bass etwas anderes übrig, als der fünftgrößten Brauerei der Welt den Zuschlag zu erteilen.
Carlsberg sei es zuletzt ausgezeichnet gelungen, die Neuerwerbungen wie Orkla aus Norwegen, die schwedische Falcon oder Finnlands Sinebrychoff schnell und erfolgreich zu integrieren. Die Zeichen ständen weiterhin auf Wachstum, weshalb das jüngste Programm für Kostensenkung und Umsatzsteigerung auch ohne Entlassungen auskomme.
Nach 12 Monaten des ausnahmsweise 15 Monate umfassenden Geschäftsjahres sei der operative Gewinn um 26 % auf 2,36 Mrd. Kronen gesteigert worden und das trotz sinkender Biernachfrage im Heimatmarkt. Für einen ausgezeichneten Ausgleich sorge u.a. das Joint Venture mit Coca-Cola im Softdrinkgeschäft.
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