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Analysen - Ausland
06.05.2005
Bank Austria akkumulieren
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Aktie der Bank Austria (ISIN AT0000995006/ WKN 813030) zu akkumulieren.

Die veröffentlichten Ergebnisse zum 1. Quartal hätten die Erwartungen der Analysten übertreffen können. Der Zinsüberschuss habe sich um 9,8% auf EUR 596 Mio., der Provisionsertrag um 11,3% auf EUR 330 Mio. und das Handelsergebnis sogar um 33,0% auf EUR 79 Mio. verbessert. Der Verwaltungsaufwand sei unterproportional um 5% auf EUR 634 Mio. angestiegen. Dadurch habe sich die Kosten-Ertrags-Relation um 2,2%-Punkte auf 62,5% verbessert. Der operative Gewinn habe folglich um 42,1% auf EUR 270 Mio. gesteigert werden können. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten sei beinahe um 50% auf EUR 207 Mio. angestiegen. Zu der Ergebnisverbesserung hätten alle Geschäftsbereiche beitragen können.

Die Quartalszahlen würden beweisen, dass die Bank Austria einen guten Start in das Jahr 2005 habe verzeichnen können. Die wesentlichsten Treiber des erfreulichen 1. Quartals seien das wachsende Geschäft in Zentral und Osteuropa sowie ein verbessertes Inlandsgeschäft gewesen. Das Segment International Markets habe eine signifikant hohe Eigenkapitalrentabilität (ROE) von 56,2% (nach Steuern) erwirtschaftet. Mit der Umstellung der Segmentberichterstattung auf 6 Geschäftsfelder (Privatkunden Österreich, Firmenkunden Österreich, Großkunden und Immobilien, Zentral- und Osteuropa, International Markets und Corporate Center) sei nunmehr auch erstmals ein ROE nach Steuern für die einzelnen Segmente berichtet worden.

Damit werde Investoren eine verbesserte Transparenz bei der Berichterstattung geboten, da das Segment Firmenkunden bisher teils dem Segment Privatkunden und teils dem "alten" Segment Firmenkunden zugeordnet gewesen sei und die Profitabilität beider Segmente belastet habe. Das Management habe das Ziel für den Gewinn vor Steuern 2005 in Höhe von EUR 1 Mrd. bestätigt. Beobachte man die Entwicklung der letzten Quartale, so habe der ROE nach Steuern von 9,3% im 1. Quartal 2004 auf 12,3% im 1. Quartal 2005 zügig verbessert werden können. Die Bank Austria-Gruppe nähere sich damit ihrem mittelfristigen Ziel, einen ROE von 15% zu erwirtschaften, weiter an.

Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie der Bank Austria aktuell mit "akkumulieren" ein.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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