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Analysen - Ausland
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11.01.2001
BAE Systems neutral
Merrill Lynch
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten von Merrill Lynch bewerten die Aktie BAE Systems (WKN 866131) neutral.
Die Aktienexperten von Merrill Lynch äußerten ihre Enttäuschung über zwei Punkte der Veröffentlichung vom 10. Januar 2001, die Richtwerte zu den Zukunftsperspektiven und die Einzelheiten zur Umstrukturierung.
Die zugrunde liegenden Profite für das Jahr 2001 würden gegenüber dem Vorjahr eher stagnieren als den von Merrill Lynch prognostizierten Anstieg um 13% zu erreichen. Nach Angaben der Gruppe werde ab 2002 wieder ein Wachstum einsetzen, doch sei dies auf jeden Fall noch eine Frage der Glaubwürdigkeit der Leitwerte. Es seien außergewöhnlich hohe Ausgaben (£200 Mio. im Jahr 2000, £115 Mio. im Jahr 2001) für einige Programme zu verbuchen. Besonders die Umstrukturierung bei Militärflugzeugen sei zu Buche geschlagen. So seien im Jahr 2000 für die Wertanpassung des Nimrod-Vertrages £300 Mio. veranschlagt worden.
Beide Jahressummen seien höher ausgefallen als ursprünglich von den Aktienexperten erwartet. Der Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich werde nunmehr einschließlich der Sonderausgaben im Jahr 2000 um 40%, im Jahr 2001 um 26%, und 2002 um 17% sinken. Die Reduzierung ohne Berücksichtigung der Umstrukturierungsaufwendungen betrage 0% (2000), 15% (2001) bzw. 16% (2002). Die Investmentexperten merkten an, dass nach Veröffentlichung der Zahlen am 15.09.2000 die durchschnittliche Reduzierung der Prognosen noch bei 13% gelegen habe.
Der Wert scheine derzeit im Anbetracht der bestehenden Risiken nicht attraktiv. Die grundlegenden Besorgnisse der Investmentbanker seien bestätigt worden.
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