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Analysen - Ausland
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26.04.2005
Elan ganz brandheißes Eisen
Hot Stocks Investor
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www.optionsscheinecheck.de
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Nur ein Fall für Spezialisten, aber dafür ein ganz brandheißes Eisen ist die Elan-Aktie (ISIN IE0003072950/ WKN 903801), die in den letzten Wochen mit dem Desaster von Tysarbi sozusagen für den Großteil des zerschlagenen Porzellans in der Biotechkiste verantwortlich ist, so die Experten von "Hot Stocks Investor".
Nach dem Kurseinbruch von 27 auf 3 USD Anfang April, habe sich der Titel nun um die Marke von 4 USD stabilisiert.
Allmählich komme ein wenig Licht in die Tysabri-Geschichte: So seien die Todesfälle und Komplikationen darauf zurückzuführen, dass bei den ersten Fällen im März Tysabri mit einer Kombi-Therapie mit Avonex verabreicht worden sei. Auch bei dem Vorfall Ende März habe der Patient direkt zuvor andere Präparate aus der gleichen Wirkungsklasse erhalten. Damit sei derzeit ungeklärt, ob Tysabri nicht als reine Monotherapie ein sowohl wirkungsvolles als auch sicheres Medikament gegen MS sein könnte.
In der vergangenen Woche seien Studienergebnisse zu Tysabri publiziert worden, die sehr gut ausgefallen seien. Denn die zuletzt gemeldeten Nebenwirkungen seien nicht festgestellt worden. Doch auf Grund der Vorgeschichte könnte die FDA eine Testphase von zwei Jahren ansetzen, was derzeit noch diskutiert werde.
Mutige Investoren sollten die Karte der Elan-Aktie recht aggressiv spielen können, da der gesamte Komplex aller negativen News sehr weit im Kurs von Elan drin ist und damit die Chancen bei einer verbesserten Perspektive für Tysabri absolut intakt sind, so die Experten von "Hot Stocks Investor".
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