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Analysen - Ausland
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22.04.2005
Logitech übergewichten
Zürcher Kantonalbank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bewerten die Logitech-Aktie (ISIN CH0012607195/WKN 887020) mit "übergewichten".
Logitech habe wiederum ein gutes Resultat geliefert. Sie habe die Jahresprognose eines Umsatz- und EBIT-Wachstums von je 15% mit einer Steigerungsrate von 16,9% bzw. 17,9% zu übertreffen vermocht und habe damit den Markterwartungen entsprochen. Überzeugend sei im 4. Quartal das hohe Umsatzwachstum im Einzelhandel (25%) ausgefallen, das vor allem auf den Produktkategorien Spielsteuerungen (+271%), Lautsprecher (+102%) und kabellose Mäuse (+34%) beruht habe. Zusätzlich habe in den USA (+34%) ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt werden können.
Die Bruttogewinnmarge habe sich im 4. Quartal gegenüber dem Vorjahr um 40 Basispunkte auf 33,6% verbessert, damit aber leicht unter den Markterwartungen gelegen. Dies sei mit dem größeren Anteil an tiefermargigen Produkten (v.a. Audio) im Einzelhandel zu erklären gewesen. Durch die strategisch sinnvolle Produkteportfolio-Diversifizierung werde die Bruttogewinnmarge zunehmend durch den Produkte- und weniger durch den Absatzkanalmix (Einzelhandel/OEM) beeinflusst.
Der Ausblick auf ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 15% über die nächsten fünf Jahre bei einer hohen Ergebnisqualität (Marge) sowie einer guten Produktepipeline und soliden Bilanz bleibe sehr verheißungsvoll. Dies drücke sich insbesondere auch im hohen ROIC (Rendite relativ zum investierten Kapital) aus. Ungerechtfertigt bleibe weiterhin ein Abschlag von mindestens 10% gegenüber Dell. Aufgrund der erwähnten Ergebnisqualität zeige sich beim DCF-Modell sogar ein Potenzial von 20%.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank halten ein Potenzial von rund 15% für intakt und stufen den Logitech-Titel weiterhin mit "übergewichten" ein. Die Analysten würden bereits vor/an der Investorentagung vom 5. Mai positive Kurskatalysatoren erwarten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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