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Analysen - Nebenwerte
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20.04.2005
DEAG 50-Prozent-Chance
Prior Börse
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Die Experten der "Prior Börse" sehen für die Aktie von DEAG (ISIN DE0005513907/ WKN 551390) eine 50-Prozent-Chance.
Peter Schwenkow, Unternehmensgründer und Vorstandschef der DEAG, werde an der Börse schon mit dem Spitznamen "Paulus" bezeichnet. Er habe nämlich wie ein "Saulus" in der Börseneuphorie mit diversen kostspieligen Abenteuern den Konzern fast in den Ruin getrieben. Die Banken hätten Gnade walten lassen und die Schulden des Wahl-Berliners erlassen. Schwenkow habe Asche auf sein Haupt gestreut, Besserung gelobt und im vergangenen Jahr neue, schöne Versprechungen gemacht, aus denen leider erneut nicht viel geworden sei. Doch die DEAG arbeite nun schon wieder profitabel.
Die DEAG-Aktie bringe derzeit 34 Mio. Euro auf die Börsenwaage. Dies entspreche lediglich einem Drittel des Jahresumsatzes. Für 2006 werde sogar ein Umsatzanstieg von rund 100 auf 150 Mio. Euro erwartet. Zusätzliche Einnahmen verspreche sich der Firmenlenker vom neuen Geschäftsfeld Klassik, einem eigenen Plattenlabel und der Fertigstellung des Züricher Hallenstadions. Im kommenden Jahr, dem Jahr der Fußballweltmeisterschaft, wolle Schwenkow, in ganz Deutschland Großleinwände aufstellen, und die Fans für das organisierte Gejohle zahlen lassen. Seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres habe die Aktie bereits um 46 Prozent zugelegt.
Vor diesem Hintergrund sehen die Experten der "Prior Börse" für die DEAG-Aktie weitere 50 Prozent Kurschance, allerdings nicht ohne Risiko.
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