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Analysen - DAX 100
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21.12.2000
RWE halten
Bankgesellschaft Berlin
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Mit den Stadtwerken Duisburg beteilige sich RWE Plus (WKN 703700) an einem der zehn größten deutschen Stadtwerke, so die Experten der Bankgesellschaft Berlin.
Der Jahresumsatz habe 1999 bei EUR 400 Mio. gelegen. Geliefert werde Strom (300.000 PrivatHH; 2,2 Mrd. kWh), Gas (120.000 PrivatHH; 3,1 Mrd. kWh), Wasser und Fernwärme. Bei einem Stromabsatz von rund 160 Mrd. kWh p.a. seitens RWE Plus stelle die Beteiligung an den Stadtwerken Duisburg nur einen sehr kleinen Schritt dar. Allerdings sei im Zusammenhang mit dem nur langsam vorankommenden Konsolidierungsprozess in der deutschen Strombranche auf Ebene der Stadtwerke jeder Einstieg bei einem der größeren Stadtwerke, die noch immer die regionalen Monopolisten der Niederspannungsebene und damit der letzten Meile seien, positiv zu werten.
Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin gingen davon aus, dass im Laufe des Jahres 2001 bezüglich der Konzentration eine Beschleunigung eintrete. Für RWE ergäben sich somit weitere Chancen, zu realistischen Konditionen die Position als Multi-Utility-Anbieter auf der Endkundenebene zu stärken.
Die Strategie des Ausbaus der Rolle als Multi-Utility-Partner für kommunale und regionale Versorger werde erneut unterstrichen. Für die weitere Kursentwicklung habe diese Meldung jedoch keine Relevanz. Das Augenmerk sei in den nächsten Monaten auf die Integration von Thames Water sowie auf die Aufstellung der neuen RWE-Gesellschaften im europäischen Markt gerichtet. Die Experten der Bankgesellschaft Berlin blieben bei “sector underperfomer” bei “positivem” Sektor: “Halten”.
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