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Analysen - DAX 100
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14.12.2000
Hypovereinsbank market perform
Hamburgische LB
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Die HypoVereinsbank (WKN 802200) präsentierte für die ersten neun Monate gute Zahlen, das berichten die Analysten von der Hamburgischen Landesbank.
Das Vorsteuerergebnis habe um 537% auf 1.428 Mio. EUR gesteigert werden können. Allerdings habe die deutliche Reduktion der Risikovorsorge (-57%) einen Großteil dazu beigetragen. Ebenfalls erfreulich sei die Entwicklung beim Provisionsüberschuss, der um 33% hätte zulegen können. Positive Impulse dürften u.E. von der Fusion mit der Bank Austria kommen. Abgesehen von der regionalen, kulturellen und sprachlichen Nähe seien sich beide Banken von der strategischen Ausrichtung her ähnlich. Damit würden sich die Österreicher ideal in das Konzept „Bank der Regionen“ der HVB einfügen.
Die starke Marktstellung beider Unternehmen in Mittel- und Osteuropa sei u.E. der größte Erfolgsfaktor, da diese Märkte überdurchschnittlich wachsen und somit großes Potential bieten würden. Daneben sollen sich pro Jahr 500 Mio. EUR an Kostensynergien realisieren lassen. Nach den Problemen bei den Immobilienfinanzierungen in den letzten Jahren sollen nun wieder Erfolge erzielt werden. Um das zu forcieren, werde das Immobiliengeschäft neu ausgerichtet und die Beratungsqualität sowie die Abläufe bei den Immobilienkrediten verbessert. Das führe u.E. zu einer Steigerung der Erträge.
Für 2001 erwarten die Analysten der Hamburgischen Landesbank einen Gewinn je Aktie von 4,04 EUR und in 2002 von 4,83 EUR. Im Vergleich zu anderen deutschen Banken biete die HVB wenig Raum für Phantasie durch steuerfreie Beteiligungsverkäufe. Daher sehen die Analysten für die Aktie nur ein begrenztes Aufholpotential.
Das Rating heben die Analysten deshalb nur auf „Marketperformer“ an.
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