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Analysen - Ausland
14.12.2000
Adobe Systems beobachten
Der Aktionär

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Die Analysten des Börsenmagazins „Der Aktionär“ berichten, Adobe Systems (WKN 871981) ermöglicht Amateuren und Profis die digitale Filmbearbeitung für die Veröffentlichung im Web.

Die Möglichkeiten von Adobe seien umfassend. So könne man mit der Software namens „After Effects" Grafiken und Spezialeffekte sowohl für den Film als auch für das Web entwerfen. Noch umfangreicher sei die Anwendung „Adobe Premiere". Sie ermögliche eine professionelle Steuerung der Videobearbeitung und auch Spielereien wie Farbübergänge oder „Plug-in"-Filter für Farbbalance, Helligkeit, Kontrast und Ähnliches sind möglich. Was die Einspielung von Ton angehe, biete „Premiere" die Entfernung von störendem Summen, die Implemetierung von anderen Audio-Filtern, die die Klangqualität verbesserten, sowie weitere Extras wie automatisches „Sound-Resampling".

Adobe Systems erwarte für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 1,27 Milliarden US-Dollar, die Schätzungen für 2001 lägen bei 1,58 Milliarden US﷓Dollar. Das EPS für 2000 seien geschätzte 1,07 US-Dollar, für 2001 1,29 US-Dollar. Bei der Sonderstellung des mit einer Marktkapitalisierung von 15,11 Milliarden US-Dollar bewerteten Unternehmens im Bereich der Bild- und Filmbearbeitung könnten die Aussichten durchaus als positiv bezeichnet werden. Das Papier von Adobe laufe seit drei Monaten in einer Trading-Range zwischen 65 und 85 US-Dollar. Sollte die untere Begrenzungslinie, die sich schon mehrmals als tragfähiger Boden erwiesen habe, weiter halten, so biete es sich an, erste Positionen aufzubauen.


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