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Analysen - Ausland
13.12.2000
AXA Outperformer
Merck Finck & Co.

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Nach Angaben von Merck Finck & Co hat Axa Colonia, Tochter der französischen Axa (WKN 855705), im Jahr 2000 die Gewinne deutlich verbessern können.

Axa Colonia, die deutsche Tochter den französischen Versicherungskonzerns Axa, habe im Geschäftsjahr 2000 den Nettogewinn signifikant steigern können. Dabei werde mit einem Nettogewinn von 210 Millionen Euro gerechnet (zum Vergleich: 155 Millionen Euro 1999). Dabei müsse jedoch berücksichtigt werden, daß durch die Konsolidierung von Albingia die Prämien zulegen konnten. Einnahmen aus Lebensversicherungen hätten um 4,7% auf 2,45 Milliarden Euro zulegen können. Innerhalb des deutschen Markts für Lebensversicherungen nehme Axa Colonia den sechsten Platz ein. Im Bereich der Haftpflicht- und Unfallversicherungen seien Prämien von 3,02 Milliarden Euro (+8%) erzielt worden; damit nehme die Axa Colonia den zweiten Platz in Deutschland ein.

Um den Vertrieb der Produkte zu unterstützen, habe Axa Colonia die Bank „Frankfurter Bodenkreditbank“ erworben. Die Bank werde in Zukunft unter dem Namen „Axa Bank“ betrieben. Neben dem Verkauf von Versicherungspolicen werde die Bank auch das Anlagemanagement übernehmen. Insgesamt stünden 13 Filialen mit 200 Mitarbeitern zur Verfügung.

Für das kommende Jahr rechne Axa Colonia mit einem Prämienwachstum von nur 1 bis 2% auf 6,7 Milliarden Euro und einem unveränderten Nettogewinn. Allerdings werde die neue Bank den Vertrieb von Policen wegen des kleines Filialnetzes nicht sonderlich fördern. Aufgrund der guten Zahlen für das laufende und kommende Geschäftsjahr bleiben die Analysten von Merck Finck & Co bei der „Outperformer“-Einstufung.


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