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News - Ausland
22.01.1999
DaimlerChrysler und Nissan verhandeln
vwd

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Yoshikazu Hanawa, Präsident der Nissan Motor Co Ltd., Yokohama (WKN 853686), und Robert J. Eaton und Jürgen E. Schrempp, die Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG, Stuttgart, haben am Donnerstag in Tokio über eine Beteiligung von DaimlerChrysler an Nissan Diesel und mögliche Kooperationsprojekte mit Nissan Motor gesprochen. Dies bestätigten beide Unternehmen am Freitag. Die Gespräche sollen weitergeführt werden. Bis jetzt sei es jedoch noch zu keiner Entscheidung gekommen, hieß es. Die Unterredungen seien aber "konstruktiv" verlaufen. Einem Bericht in der Freitagsausgabe der japanischen Zeitung "Asahi" zufolge wolle Nissan dem deutsch-amerikanischen Konzern eine Übernahme von 30 Prozent seiner Anteile anbieten. Dies entspreche einem Volumen von JPY 200 bis 300 Mrd., hieß es. Ein Nissan-Sprecher konnte den Bericht zunächst nicht bestätigen.

Der "Spiegel" hatte in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, Schrempp wolle Daimler-Chrysler entweder mit rund 40 Prozent an Nissan Diesel beteiligen oder einen Anteil von unter zehn Prozent an Nissan Motor übernehmen, zu der auch das Pkw-Geschäft gehört. Der Vertrag für einen Einstieg bei Nissan Diesel sei bereits ausgearbeitet. Danach würde Daimler-Chrysler keine Verpflichtungen für die hohen Schulden übernehmen und der nötige Personalabbau müsse von den Japanern finanziert werden.


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