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Analysen - Ausland
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06.04.2005
Valora übergewichten
Zürcher Kantonalbank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bewerten die Aktie von Valora (ISIN CH0002088976/ WKN 870262) unverändert mit "übergewichten".
Die Gesellschaft habe im Rahmen der 2004er Ergebnisse Nettoerlöse in Höhe von CHF 2,99 Mrd. (1,0% ggü. Vorjahr und 3,6% unter ZKB-Schätzung) ausgewiesen. Das EBIT sei auf einen Wert von CHF 54,2 Mio. (4,2% über ZKB-S.; i. V. Verlust CHF 106 Mio.) gekommen und der Reingewinn auf CHF 34,6 Mio. (50% über ZKB-S; i. V. Verlust CHF 106 Mio.). Die Abweichung zwischen erzieltem und von den Analysten erwartetem Reingewinn sei zustande gekommen auf Grund einer Steuergutschrift im 2. HJ. Die Wertpapierexperten hätten mit einer Steuerbelastung gerechnet. Das EBIT bewege sich am oberen Ende des von Valora erwarteten Rahmens von CHF 50 Mio. bis CHF 55 Mio.
Die Veränderungen bei Valora würden weiter gehen. Die Aktivitäten der Division Wholesale würden aufgeteilt in die Divisionen Retail (Beschaffung der Sortimente für den eigenen Einzelhandel) und in die neu geschaffene Division Presse & Buch (Pressegroßhandel). Fokussierung und Kosteneinsparungen sollten mittelfristig eine EBIT-Marge von 4% ermöglichen.
Das Jahr 2005 werde gemäß des Managements nochmals ein Jahr des Umbruchs und des Übergangs. So rechne man "bestenfalls mit einem Ergebnis auf Vorjahreshöhe“. Die Analysten seien bisher für 2005 von einem EBIT in Höhe von CHF 107,5 Mio. ausgegangen und würden diesen voraussichtlich auf unter CHF 100 Mio. revidieren. Nach Ansicht der Wertpapierexperten würden Turnaround und Neufokussierung länger dauern als ursprünglich angenommen, aber Valora bleibe eine Restrukturierungsstory. Der Titel biete mit der vorgeschlagenen Nennwertreduktion eine Rendite von über 3%.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bewerten die Valora-Aktie weiterhin mit "übergewichten“.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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