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Analysen - Nebenwerte
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11.12.2000
Stada unterbewertet
Finanzwoche
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www.optionsscheinecheck.de
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Nach Einschätzung der Analysten der Finanzwoche sind die Aktien von Stada (WKN 725180) unterbewertet.
Diese werde um so deutlicher, wenn man sich zum Vergleich den BASF-Generikaverkaufspreis vor Augen führe. Angesichts der für das Jahr 2000 geschätzten Umsatzbewertung von Stada (88%) habe Novartis die BASF-Generikatochter mehr als doppelt so teuer eingekauft (192% Umsatzbewertung). Generikahersteller würden in Zukunft vor einem enormen Marktpotential stehen. So würden sich in Zukunft die Patentabläufe bis 2005 auf ca. 7,5 Mrd. USD belaufen. Nach dem Patentablauf könnten die Medikamente sofort imitiert werden. Entsprechend sollte sich der Umsatzanteil der Generika am gesamten Pharmamarkt mit Sicht von zwei Jahren auf 40% gegenüber 10% am Anfang der 80er Jahre vervierfachen.
Mit einem geschätzten KGV von ca. 18 im Jahre 2001 sei Stada auch weiterhin nicht zu teuer. Eine Bestätigung dieser Einschätzung zeige auch das zuletzt zu beobachtende Auftauchen, der im Branchenvergleich viel teueren US-amerikanische IVAX in der Spitze der US-Insiderkaufstatistiken.
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