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Analysen - Ausland
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08.12.2000
Philips kaufen
Deutsche Bank
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Die Analysten der Deutschen Bank haben den holländischen Elektrokonzern Philips (WKN 940602) neu auf ihre Schwerpunktliste europäischer Unternehmen gesetzt.
Man habe eine strategische Umschichtung vorgenommen, mehr und mehr den Umfang der Anlageinvestitionen in den ökonomisch sensibleren Bereichen zu erhöhen und defensivere Werte zu reduzieren. Deshalb habe man E.ON von der europäischen Schwerpunktliste gestrichen und Philips hinzugefügt.
Man bleibe trotzdem bei der Kaufempfehlung für E.ON, da es bei der gestrigen Veröffentlichung von Zahlen keine negativen Überraschungen gegeben habe. E.ON gehöre neben EDP und Lattice immer noch zu den von der Deutschen Bank bevorzugten Versorgungsunternehmen in Europa.
Philips habe man hinzugefügt, obwohl man die Gewinnschätzung für das kommende Jahr reduziert habe und obwohl die gegenwärtige wirtschaftliche Verlangsamung in den USA immer noch eine sensible Sache sei. Sogar unter Berücksichtigung dieser niedrigeren Gewinnzahlen des kommenden Jahres betrage das Kurs-Gewinn-Verhältnis aber derzeit nur 16,7. Man setze daher ein Kursziel von 70 € fest (derzeitiger Kurs: 44 €).
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