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Analysen - Ausland
28.11.2000
UBS neutral
Helaba Trust

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In den ersten 9 Monaten erzielte UBS (WKN 914830) einen Nachsteuergewinn i.H.v. 6.498 Mio. CHF (+ 80% gg. VJ) und übertraf damit bereits das Jahresergebnis von 1999 um 39%, berichten die Analysten der Helaba Trust.

In Q3 2000 sei der Konzerngewinn gegenüber Q3 1999 um 73% auf 2.075 Mio. CHF gestiegen. Jedoch würden die Q3-Zahlen eine Abschwächung im Jahresverlauf in allen drei Geschäftsbereichen signalisieren. Insbesondere im Asset Management hätten Ertragseinbußen sowohl auf Jahres- (-36%) wie auch auf Quartalsbasis (-10%) hingenommen werden müssen. Das verwaltete Vermögen habe lediglich um 2% erhöht werden können. Aufgrund einer verbesserten Ertrags-Kosten-Relation habe UBS im Gegensatz zu anderen Adressen das Ergebnisniveau in Q3 halten können.

Insbesondere aufgrund des ungünstigeren Umfelds für das Geschäft von UBS Warburg (Corporate & Institutional) würden die Analysten zunächst keine signifikante Ergebnissteigerung mehr erwarten. Der Gewinn dürfte vielmehr im ersten Halbjahr 2000 ein Zwischenhoch markiert haben. Außerdem werde wohl zumindest kurzfristig das Engagement bei Paine Webber aufgrund der verschlechterten Börsensituation als Unsicherheitsfaktor eingestuft.

Zumal die Akquisitionsfinanzierung zunächst zu einer Gewinnverwässerung führen werde. Zwar erscheine die Aktie relativ günstig bewertet, aber angesichts der verschlechterten Ertrags-Risiko-Situation werde sie auf „Neutral“ herabgestuft.


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