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Analysen - Nebenwerte
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27.11.2000
Fresenius mit 431 Euro fair bewertet
Bayerische Landesbank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Bayerischen Landesbank stufen die Aktie des Spezialisten für Medizinprodukte und Dialyse-Technik Fresenius (WKN 578560) auf „Übergewichten“ ein.
Nach Auffassung der Wertpapierexperten wird der Wert der Beteiligungen des Konzerns an der Börse nicht ausreichend berücksichtigt. Man könne damit rechnen, dass die Einzelbewertungen angesichts der angekündigten Börseneinführung der Tochterfirma, Fresenius Kabi, in den kommenden Jahren immer mehr in den Vordergrund rücken würden.
Auf der Basis von Gewinndiskontierungsmodellen weise das Papier einen fairen Wert von 431 Euro auf. Mit dem Überschreiten der markanten charttechnischen Widerstände bei 190 und 220 Euro befinde sich der Titel wieder im langfristigen Aufwärtstrend, womit der Weg nach oben frei sei. Signale für eine Trendwende nach unten gäbe es bisher nicht. Außerdem hätte die währungsbereinigte Kurve der Relativen Stärke nach einer langen Abwärtsbewegung im vergangenen Jahr eine Trendwende nach oben vollzogen. Seit dem Frühjahr bewege sich das Papier jedoch nur noch unter breiten Schwankungen seitwärts, womit der Wert im globalen Vergleich zu den Marketperformern gehöre. Allerdings würde sich hier auch die anhaltende Euro-Schwäche bemerkbar machen.
Für die Jahre 2000 bis 2002 erwarten die Experten ein Ergebnis je Aktie von 7,28; 10,50 und 12,10 Euro.
Der Anleger sollte seine Bestände bezüglich des unterbewerteten Medizintechnik-Titels nach wie vor aufstocken.
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