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Analysen - Nebenwerte
22.11.2000
Stada nicht zu teuer
Finanzwoche

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Der Generika-Titel Stada (WKN 725180) habe sein hohes Wachstum auch im dritten Quartal aufrecht erhalten können, so der Bericht der Analysten von der Finanzwoche.

Das EBITDA ( Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) habe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42% gesteigert werden können. Das dabei generierte hohe Umsatzwachstum von 38% sei vor allem durch organisches Wachstum entstanden. Stada habe in den ersten drei Quartalen insgesamt 149 Neuprodukte einführen können und habe in der überaus interessanten Entwicklungs-Pipeline, die in den nächsten fünf Jahren bedeutendsten patentfrei werdenden Substanzen in Europa. Eines der wichtigsten Arzneimittel sei beispielsweise Omeprazol STADA, ein Generikum zum weltweit umsatzstärksten Medikament Losec gegen Magengeschwüre von Astra Zeneca.

Mit einem geschätzten KGV von 18 für das kommende Jahr erscheine der Titel angesichts des Wachstums bzw. das zu erwartende Marktpotential noch immer nicht zu teuer. Vor allem der Kostendruck beiden Sozialversicherungssystemen sollte die Nachfrage nach Generika-Produkten weiter ankurbeln.


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