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News - Ausland
16.11.2000
MOL Entscheidung der MEH
Dt. Investmentbank

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Die ungarische Energiebehörde MEH hat gestern ihre Entscheidung über die von MOL (WKN 890537) geforderte Untersuchung bezüglich der Gaspreiserhöhungen von Juli bekannt gegeben, berichten die Analysten der Deutschen Investmentbank.

Demnach stimme die MEH den Forderungen von MOL nur teilweise zu und empfehle dem Wirtschaftsministerium, bei den jährlichen Gaspreisuntersuchungen im nächsten Jahr einen Erdölpreis von 25 USD pro Barrel den Importgaspreisberechnungen zugrunde zu legen. Die Behörde habe sich aber dazu bereit erklärt, die aktuellen Gaspreisbestimmungen zu überprüfen.

MOL habe für dieses Jahr mit einem Verlust in einer Höhe von 100 Mrd. HUF (380 Mio. Euro) im Gasgeschäftszweig zu rechnen. Nach Einschätzung der Analysten hätte MOL, mit dem Ergreifen adäquater Maßnahmen und der Führung einer aktiven Risikopolitik, diesen Verlust auf 35 Mrd. HUF (132 Mio. Euro) begrenzen können. Demnach hätte MOL, um der Dollarstärke entgegenzuwirken, finanzielle Absicherungsgeschäfte tätigen und in der Gewinnsaison Sparmaßnahmen durchführen müssen, um zukünftig auftretende Verluste ausgleichen zu können.

ÖMV habe bekannt gegeben, die Vereinbarung zu unterzeichnen, wonach die Firma ihre Anteile von 9,33% an MOL nicht weiter erhöhen dürfe.


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