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Analysen - Ausland
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15.11.2000
Generali aussichtsreich
Der Aktionär
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Das Börsenmagazin “Der Aktionär” berichtet, dass Generali (WKN 850312), das auch an den deutschen Börsen gehandelt wird, nicht nur der größte Versicherungskonzern Italiens ist, sondern sich auch als dritte Kraft auf dem europäischen Markt etabliert hat.
Der Branchenriese mit Hauptsitz in Rom sei in allen Bereichen des Versicherungswesens aktiv und kontrolliere insgesamt über 300 weitere Unternehmen, von denen etwa ein Drittel ebenfalls Versicherungen verkauften. Größter Anteilseigner von Generali sei die Mailänder Geschäftsbank Mediobanca, welche 11 Prozent an dem Versicherer halte.
Zusammen mit dem Partner Commerzbank wollen die Italiener mit großem Nachdruck ihr Kapitalanlagegeschäft vorantreiben. Überlegt werde, ein Gemeinschaftsunternehmen auf dem Gebiet der Private-Equity mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro zu gründen. Das geplante Joint Venture solle vor allem auf den europäischen Technologiemarkt ausgerichtet sein und es sowohl privaten wie auch institutionellen Anlegern ermöglichen, Anteile an Hochtechnologie-Unternehmen zu erwerben, die bisher noch nicht an der Börse notiert seien.
Nach Angaben des Asset-Management-Direktors Friedrich Schmitz von der Commerzbank könne die Kooperation möglicherweise schon zu Beginn des kommenden Jahres realisiert werden. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man, dass Generali einen Umsatz von etwa 42 Milliarden Euro erwirtschaften werde. Für das Jahr 2001 prognostizieren wir eine Steigerung auf über 51 Milliarden Euro.
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