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Analysen - Ausland
15.11.2000
Abott gut platziert
Der Aktionär

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Das Börsenmagazin “Der Aktionär” berichtet, das US-Unternehen Abbott Laboratories (WKN 850103) sei 1888 vom jungen Physiker Dr. Wallace Calvin Abbott gegründet worden und vertreibt heute in über 130 Ländern dieser Erde zahlreiche medizinische, diagnostische, klinische und chemische Produkte.

Das populärste Beispiel hierfür sei die Zusammenarbeit mit der in Japan ansässigen Takeda Chemical bei der Vermarktung von Uprima - einem Konkurrenzprodukt zu Viagra von Pfizer, das aber erheblich weniger Nebenwirkungen aufweisen solle. Das Medikament habe am 11. April eine vorläufige Zustimmung seitens der FDA bekommen, was einen ersten Schritt in Richtung Marktzulassung bedeute. Uprima solle in Zukunft einen Mindestumsatz von 1 Milliarde US-Dollar erwirtschaften und dann die Kriterien für einen Blockbuster erfüllen.

Wie andere Pharmakonzerne setze auch Abbott Laboratories verstärkt auf das Know-how der Biotechnologen. So habe man sich im letzten Jahr für 7,3 Milliarden US-Dollar am US-Biötechunternehmen Alza beteiligt. Damit habe Abbott Laboratories systematisch seine Produktpalette im Krebs- und Urologiebereich ausbauen können. In Kooperation stehe man auch mit dem deutschen Unternehmen Boehringer Ingelheim. Abbott Laboratories übernehme Vertrieb und Promotion einiger Präparate der Deutschen. Darunter befänden sich Medikamente Micardi zur Behandlung von Bluthochdruck sowie das Antirheumatikum Mobic. Allein Micardi weise in den USA ein enormes Umsatzvolumen von 7,2 Milliarden US-Dollar jährlich auf.

Die genannten Partnerfirmen seien allerdings nur Ausschnitt einer langen Liste mit den wichtigen Biotech-Kooperationen.

Nach einem Umsatz von 13,2 Milliarden erwarten die Analysten für das laufende Jahr 14 Milliarden und für 2001 15,3 Milliarden US-Dollar. Den Gewinn je Aktie schätze man in 2001 auf 2,1 US﷓Dollar.



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