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Analysen - DAX 100
09.11.2000
Bankges. Berlin Marketperformer
WGZ-Bank

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Die Zahlen der Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) hätten erneut enttäuscht, so die Analysten der WGZ Bank.

Ohne die bekannte “Kosmetik” Auflösung der 340f HGB-Reserve hätte sich das Vorsteuerergebnis sogar gedrittelt. Vor allem erweise sich das Wegbrechen der Zinserträge als sehr bedrohlich, da der Konzern als nicht Investment Banking-orientiertes Institut über keine kompensatorischen Ertragsquellen verfüge. Die notwendigen Kostenreduzierungen wirkten angesichts steigender cost income ratio (68%) eher symbolisch, zumal die Bank – anders als bei der DAX-Konkurrenz – keine nennenswerten Investitionen getätigt habe.

Angesichts der öffentlichen Mehrheitsverhältnisse (56%) werde aber ein notwendiger Strukturwandel über die Börse verhindert. Solange noch “Geld verdient” werde, erweise sich der Bilanzkurs von 20 Euro als Kursstütze und das Institut durchaus Potential für mehr Rentabilität besitze.


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