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Analysen - Ausland
06.11.2000
Enel Underperformer
Merck Finck & Co.

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Gemäß Berichten von Merck Finck & Co wird sich der Verkauf von Enels (WKN 928624) Energieerzeugern verzögern.

Italien habe den Anteil an den drei zum Verkauf stehenden Kraftwerken von Enel eingegrenzt. Demnach können ausländische Investoren, die zu mindestens 30% in staatlichem Besitz sind, nicht an der Versteigerung teilnehmen. Für andere Unternehmen sei der Anteil bei maximal 30%. Der Staat, der 68% an Enel halte, habe diese Regelung für wenigstens fünf Jahre beschlossen. Wegen der europäischen Liberalisierung des Strommarktes müsse Enel 15.000 MW an Kapazität (25% der Gesamtkapazität) bis 2003 veräußern. Der Verkauf von Elettrogen, dem ersten von drei Kraftwerken mit 5400 MW, werde wegen der neuen 30%-Regelung vom 10. November auf unbestimmt verschoben. Der Verkauf der weiteren zwei Kraftwerke werde für die kommenden Monate erwartet.

Da die Liberalisierung auf dem italienischen Strommarkt erst am Anfang steht, wird für Enel weiterer Druck entstehen. Die Analysten bleiben bei der Einschätzung „Underperformer“.


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