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Analysen - Ausland
02.02.2005
Swiss Life Downgrade
Zürcher Kantonalbank

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Andreas Venditti, Analyst der Zürcher Kantonalbank, stuft die Aktie von Swiss Life (ISIN CH0014852781/ WKN 778237) auf "marktgewichten" herunter.

Die gestern von Swiss Life bekannt gegebenen Transaktionen seien grundsätzlich positiv zu werten. Nach diesem letzten wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Fokussierungsstrategie stelle sich nun aber die Frage nach dem "Wie weiter?".

Der nächste wichtige Kurstreiber werde von nun an ein allfälliger, gradueller Anstieg der Schweizer Zinsen (10-jährige Bondrendite) sein. Das ZKB-Makro-Research erwarte in den nächsten zwölf Monaten einen Anstieg des 10-jährigen Eidgenossen auf 3,0%. Ob dies jedoch genug sein werde, das schwache Einzellebengeschäft zu beleben, bleibe fraglich. Zudem würden bei steigenden Zinsen sogleich politische Stimmen laut werden, um den Mindestzinssatz im BVG-Kollektivgeschäft zu erhöhen. Die fehlende ökonomische Grundlage stelle ein wichtiges, weiterhin ungelöstes Problem des BVG-Mindestzinssatzes dar.

Seit der Umstufung von "marktgewichten" auf "übergewichten" habe Swiss Life sowohl im Vergleich zum SMI als auch zum Schweizer Versicherungssektor eine leicht bessere Performance verzeichnen können. Außerdem sei der Bewertungsabschlag nach dem starken Kursanstieg seit dem Investor Day von Anfang Dezember (18% ggü. 5% des SMI und 10% des Schweizer Versicherungssektors) gegenüber des Schweizer Versicherungssektors fast verschwunden (KGV 2006(S) 10,0x, Schweizer Versicherungssektor 10,5x; KBV 2006(S) 0,9x, Schweizer Versicherungssektor 1x). Die Gewinnanpassung 2005 erfolge aufgrund der Restrukturierungskosten von CHF 80 Mio.

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Swiss Life auf "marktgewichten" zurück.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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