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Analysen - Ausland
31.10.2000
Sanyo verkaufen
Münchner Börsenbrief

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Die Analysten vom Münchner Börsenbrief sind der Ansicht, dass das Vertrauen des Marktes in Sanyo (WKN 856548) abbröckele und raten zum Verkauf der Papiere.

Die Geschäftszahlen die das Unternehmen gemeldet habe, seien nicht zu beanstanden gewesen. Das Management habe sogar die Planzahlen für das Gesamtjahr angehoben. Jedoch würde es Aspekte gegen, die negativ ins Gewicht fallen würden.

So habe Sanyo zwischen 1996 und 1998 defekte Solarzellenpaneelen ausgeliefert. Zusätzlich zu diesem Problem, seien auch noch Defekte in verschieden Kühlschränken bekannt geworden. Nach Angaben des Managements würden sich die Kosten zur Schadensregulierung im Rahmen halten. Die Schwierigkeiten würden allerdings nicht dazu beitragen, das Image von Sanyo zu stärken.

Aufgrund der negativen Schlagzeilen sei der Präsident des Unternehmens Sadao Kondo zurückgetreten, obwohl die Missgeschicke noch aus der Zeit vor seinem Amtsantritt stammen würden. Kondo gelte als der Macher des Unternehmens.

Nach Meinung der Wertpapierexperten würde die Börse den Weggang des Präsidenten negativ bewerten. Daher sei mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Man empfehle dem Anleger daher seine Positionen aufzulösen.



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