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Analysen - Nebenwerte
26.10.2000
Herlitz meiden
Frankfurter Tagesdienst

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Der Frankfurter Tagesdienst rät von einem Investment in Herlitz (WKN 605310) ab.

Das dritte Quartal habe für den Hersteller von Schreibwaren erstmals wieder schwarze Zahlen erbracht. Im Vorjahreszeitraum hätte noch ein Verlust von 12 Mio. DM zu Buche gestanden. Trotzdem seien die Zahlen alles andere als Anlass zum Jubeln. Der Umsatz sei um 6 % zurück gegangen.

Im Gesamtjahr rechne man immer noch mit einem Verlust im operativen Geschäft von 25 Mio. DM. Auch diese Zahl sei ambitioniert, im letzten Jahr seien es noch 74 Mio. DM Verlust gewesen.

Ein weiteres Problem sei die hohe Verschuldung. Unterm Strich seien es 650 Mio. DM an Krediten, von denen 500 Mio. DM kurzfristig fällig würden. Da mit weiter steigenden Zinsen zu rechnen sei, könnte dass ein weiteres Problem ergeben. Ebenso seien die Kosten für Rohstoffe gestiegen. Binnen Jahresfrist hätten sich die Beschaffungskosten hierfür verdoppelt.


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