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News - Ausland
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17.12.1998
Generali Holding Vienna Zwischenbericht
Ad hoc
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Mit einem starken Endspurt peilt die Generali Vienna-Gruppe (WKN 066130) für das Gesamtjahr 1998 ein Wachstum ihres konsolidierten Prämienaufkommens um 3,7 Prozent auf 28,1 Milliarden Schilling an. Damit wird der Zuwachs beträchtlich über dem Plus von 2 Prozent liegen, das in den ersten neun Monaten erzielt wurde. Wie aus dem heute vorgelegten Zwischenbericht hervorgeht, belief sich das Prämienaufkommen in den ersten drei Quartalen auf 21,6 Milliarden Schilling.
Wachstumsmotor war die Lebensversicherung, die um 7,4 Prozent auf 6,1 Milliarden Schilling zulegte; in den Nicht- Lebensparten stagnierte das Prämienvolumen bei 15,5 Milliarden Schilling (plus 0,1 Prozent).
Die österreichischen Versicherungstöchter - Generali Versicherung, Interunfall und Europäische Reiseversicherung - erzielten Prämien in Höhe von 18,3 Milliarden Schilling (plus 0,7 Prozent). Ihr Jahresüberschuß wird insgesamt aus heutiger Sicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Prämien der ungarischen Unternehmen wuchsen um 26,5 % auf 32,6 Milliarden Forint. Die Gruppe, die mit einem weiteren Anstieg der Ergebnisse für 1998 rechnet, ist jetzt schon Nummer 2 auf dem ungarischen Versicherungsmarkt. Das Prämienaufkommen der tschechischen Konzerngesellschaft wuchs auf 817 Millionen Kronen - auch dieses Unternehmen wird ein positives Jahresergebnis erzielen. Mit einem kleinen Gewinn ist auch bei der slowakischen Gesellschaft zu rechnen; ihr Prämienaufkommen lag in den ersten neun Monaten bei 45 Millionen Kronen. In Slowenien werden - bei einem Prämienvolumen von 210 Millionen Tolar in den ersten drei Quartalen - noch Anlaufverluste erwartet.
Höhere Zahlungen an die Kunden
Massiv erhöht hat Generali Vienna-Gruppe die Schadenzahlungen und Leistungen an ihre Kunden. Mit 15,8 Milliarden Schilling wurde um 8,7 Prozent mehr ausgezahlt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist insbesondere auf hohe Leistungen in der Lebensversicherung zurückzuführen. Die Kosten wuchsen plankonform um 2,5 Prozent auf 6,3 Mrd. Schilling. Die Kapitalanlagen beliefen sich am 30. September auf 99,6 Mrd. Schilling, was gegenüber dem Jahresbeginn einer Steigerung um 3,8 Prozent entspricht. Die laufenden Erträge stiegen um 1,7 Prozent auf 4,7 Mrd. Schilling, die konsolidierten Gesamterträge um 2,2 Prozent auf 5,8 Mrd. S.
Generali Holding Vienna mit erhöhter Dividende
"Wir haben uns in diesem sicherlich nicht leichten Jahr bisher gut geschlagen", resümiert Konzernchef Dr. Dietrich Karner. "Wir werden wieder ein Ergebnis erreichen, das uns eine fortgesetzte Substanzstärkung und eine weitere Dotierung der Eigenmittel gestattet." Wie bereits avisiert, will die Generali Holding Vienna AG die Dividende auf 20 Prozent erhöhen.
1999 - Vorbereitung für Neugründung in Polen
Im kommenden Jahr wird die Generali Vienna-Gruppe ihre Aktivitäten auf Rumänien und Polen erweitern. In Rumänien wird die Generala Asigurari S.A., Bukarest, übernommen, die sich derzeit noch mehrheitlich im Besitz der Generali-Triest befindet. In Polen wurde jetzt die Generali Risk Management Consulting, Warschau, gegründet. Dabei handelt es sich um eine Tochter der zur Generali Vienna-Gruppe zählenden Generali-Prag. Die neue Gesellschaft in Warschau hat die Aufgabe, alle Tätigkeiten zur Erteilung von Konzessionen für eine Lebens- und eine Sachversicherungsgesellschaft zu koordinieren.
Generali Holding Vienna-Gruppe: Kennzahlen 1. bis 3. Quartal 1998
Verrechnete Prämien direktes und indirektes Geschäft (konsolidiert): 21.568 Mrd. ATS (+ 2,04 %)
Rechnungsjahr-Schäden/Leistungen: 15.800 Mrd. ATS (+ 8,68 %)
Kapitalanlagen (konsolidiert) zum 30.09.1998: 99.579 Mrd. ATS (+ 3,78 % gegenüber 31.12.1997)
Den Angaben über den Konzern liegt der Konsolidierungskreis zum 30. September 1998 zugrunde.
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