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Analysen - Ausland
10.12.1998
Astra-Zeneca Synergien
WestLB

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Die Analysten der West LB beurteilen die bevorstehende Fusion der beiden Pharmakonzerne Astra und Zeneca vor allem im Hinblick auf die zu erwartenden Synergieeffekte positiv. Unternehmensangaben zufolge betrage das Kosteneinsparpotential umgerechnet 1,8 Mrd. DM. Insbesondere in der neuen Herz-Kreislaufsparte des neuen Unternehmens würden sich Möglichkeiten zur Kostensenkung bieten.

Die beiden Konzerne würden sich sehr gut ergänzen. Astra bringe mit rund 2200 Vertriebsleuten eines der größten Vertriebsnetze in Nordamerika in die Allianz ein. Die USA seien einer der Hauptabsatzmärkte der beiden Unternehmen. Zeneca überzeuge insbesondere durch seine gute Angebotspalette. Zu nennen seien in diesem Zusammenhang vor allem die Produkte zur Krebsbehandlung und für Herz-Kreislaufprobleme.

Nachteilig auf die künftige Entwicklung bei Astra-Zeneca könne sich allerdings das Auslaufen zweier wichtiger Patente auswirken. Das Patent für das Margen-Darm-Präparat Losec, eine der wichtigsten Einnahmequelle für den Astra-Konzern, laufe im Jahr 2001 aus. Im gleichen Jahr laufe auch das Patent für Zestril, einem der wichtigsten Zeneca-Produkte aus.


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