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News - Nebenwerte
04.12.1998
RSE Grundb. u. Bet. Übernahme
Ad hoc

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Nachdem die Senatsverwaltung von Berlin in einer Pressemitteilung vom 10. November 1998 um 14.00 Uhr mitgeteilt hat, daß der Lenkungsausschuß empfiehlt, 74,98% der GEHAG-Anteile an RSE und Hamburgische Landesbank zu veräußern, kann mit Wirkung vom 4. Dezember 1998 12.00 Uhr der Vollzug dieses Geschäftes gemeldet werden.

In dem 18 Monate dauernden Privatisierungsverfahren ist die RSE AG (829206) zusammen mit der Hamburgische Landesbank aus 74 nationalen und internationalen, teilweise institutionellen, Bietern als Sieger hervorgegangen.

Hiernach hat die RSE AG zusammen mit der Hamburgische Landesbank 74,98% am stimmberechtigten Kapital der GEHAG durch eine gemeinsame Erwerbergesellschaft erworben. An dieser Erwerbergesellschaft hält die RSE AG 85% und die Hamburgische Landesbank 15%. Der Vorstandsvorsitzende der RSE AG, Herr Dr. Lutz Ristow, übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz der GEHAG.

Damit erhöht sich der Wohnungsbestand der RSE-Gruppe in dem Kerngeschäftsfeld Wohnungswirtschaft auf rund 41.000 Wohnungen, davon rund 27.500 Wohnungen in der deutschen Hauptstadt Berlin mit überwiegendem Anteil in West-Berlin. Mit dieser Gesamtzahl wird die RSE AG eine der großen Wohnungsgesellschaften in der BRD.

Ferner verfügt die RSE AG mit diesem Erwerb über rund 6.000 Gewerbeeinheiten in Form von Garagen und Parkplätzen, die zur Stärkung des Bereiches Spezialimmobilien beitragen.

Durch die sich aus der ehemaligen Gemeinnützigkeit ergebenden steuerlichen Vorteile und die erworbene Substanz bei der GEHAG werden sich nachhaltige Ertragssteigerungen für die RSE-Aktie ergeben, die den Börsenkurs schon heute als deutlich unterbewertet erscheinen lassen.


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