|
Analysen - Ausland
|
23.12.2004
Amgen erste Wahl
obb-online.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Experten vom "Oberbayerischen Börsenbrief" empfehlen die Aktien von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) zu akkumulieren.
Das Unternehmen vergrößere sein Aktienrückkaufprogramm um 5 Mrd. Euro. Je nach Kurs seien das ungefähr 6 bis 7 Prozent des Grundkapitals. Damit steige nicht nur der Gewinn je Aktie aus rechnerischen Gründen. Das geplante Programm sei auch ein Bekenntnis in die Zukunft der Gesellschaft. Vor wenigen Wochen seien noch moderate Töne vom weltweit größten Biotech-Konzern zu hören gewesen. So habe man im dritten Quartal einen Rückgang beim Nettogewinn von 612 Mio. US-Dollar auf 236 Mio. US-Dollar hinnehmen müssen.
Auf das operative Geschäft sei das allerdings nicht zurückzuführen gewesen. Bereinigt habe der Gewinn um 21 Prozent zulegen können. Deutliche Zuwachsraten hätten dabei die bedeutenden Präparate gegen Blutarmut (Epogen, Aranesp) und das Rheumamittel Enbrel geschafft. Nach Einschätzung der Experten vom "Oberbayerischen Börsenbrief" sei der Gewinnrückgang vielmehr Folge der Übernahme des Biotechnikers Tularik. Der Preis habe hier bei 1,3 Mrd. US-Dollar gelegen. In erster Linie würden hier die strategischen Vorteile zählen. So habe Amgen die Möglichkeit gewonnen, auf fortgeschrittene Forschungsprojekte zur Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Schuppenflechte, Arthritis und Fettleibigkeit zuzugreifen.
Für Anleger, die von einer rosigen Zukunft der Biotechnik überzeugt sind, ist Amgen nach wie vor erste Wahl, so die Experten vom "Oberbayerischen Börsenbrief". Das Kursziel sehe man bei 54 Euro. Ein Stopp-Loss werde hingegen bei 43,50 Euro empfohlen.
|