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Analysen - DAX 100
12.03.1999
Klöckner-Werke kaufen
Frankfurter Sparkasse

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Umstrukturierung des Konzerns

Nachdem der ehemals reinrassige Stahl-Konzern Klöckner-Werke (WKN 678 000) schon seit längerem an seiner Umstrukturierung weg vom Stahl arbeite, nehme der Umbau im Konzern nun immer konkretere Formen an, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Mit dem Verkauf des Automobilzuliefergeschäfts, welches im letzten Geschäftsjahr rund 44% des Gesamtumsatzes gestellt habe, trenn sich Klöckner von einem äußerst wettbewerbsintensiven und recht margenschwachen Bereich, der darüber hinaus auch nicht die nötige Größe aufweise, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Dem Unternehmen fließe damit Liquidität von etwa 400 Mio. DM zu, was als entscheidender Schritt in Richtung zu einer Neupositionierung anzusehen sei.

Internationale Marktführerschaft im Foliengeschäft.

Die Konzentration gelte den Geschäftsfeldern Folien sowie Abfüll- und Verpackungstechnik, die intern und extern weiter ausgebaut werden sollen. Mit dem Foliengeschäft verfüge Klöckner schon heute über ein wahre Perle mit internationaler Marktführerschaft. Neben dem konjunkturresistenten Charakter dieser Sparte überzeuge hier insbesondere die recht hohe Umsatzrendite von über 16%.

Moderate Bewertung

Die Anlageexperten erwarten durch die strategischen Maßnahmen längerfristig nachhaltig positive Auswirkungen auf das Ergebnis und mittelfristig eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlung. Mit einem KGV auf 2000er Schätzung von nur etwa 10 sei die Aktie äußerst moderat bewertet. Die Anlageexperten empfehlen den im MDAX vertretenen Titel für den langfristig und etwas spekulativ orientierten Anleger zum Kauf.


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