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Analysen - Nebenwerte
27.09.2000
Solon spekulatives Potenzial
Der Aktionär

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Die Analysten des Börsenmagazins „Der Aktionär“ berichten Solons (WKN 724630) Kernkompetenz liegt im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik.

Im Moment sei der Markt der Sonnenergie noch von wenigen Großunternehmen wie BP Solar, Kyocera, Sharp oder Siemens dominiert. Im Freiverkehr sei Solon notiert, welches zu potenziellen Highflyern über Jahre hinweg heranreifen könnte.

Das Berliner Unternehmen plane kundenspezifische PV-Anlagen, produziere die entsprechenden Module und Systemelektronikbauteile und montierte die Anlagen. Solon übernehme auch anschließend die Betreibung der Anlagen. Nachdem in der Vergangenheit die Aufträge überwiegend aus dem öffentlichen Sektor (Bund, Länder, Stadtwerke, Verkehrsbetriebe) gestammt haben, erfreuten sich die Berliner ebenso einer zunehmenden Nachfrage von privater und gewerblicher Seite. Audi beispielsweise habe Solon beauftragt, eine Lamellenanlage auf das Dach des neuen Audi-Turms zu integrieren.

Pressesprecher Thomas Keup sehe neben neuerdings wirtschaftlichen auch architektonische, energiepolitische und Image-Gründe als ausschlaggebend für diese Entwicklung. Im nächsten Jahr glaube Keup an eine Explosion des Marktes, nachdem dessen Erschließung in diesem Jahr abgeschlossen sein sollte. Sein Unternehmen werde im nächsten Jahr die Produktionskapazitäten von sechs auf zwölf Megawattstunden erhöhen. Dann sollten auch erstmals die Gewinne sprudeln. „Der Aktionär“ rechnet mit einem Umsatz im Bereich von 30 bis 40 Millionen Euro und einem Gewinn von 27 Cents pro Aktie.


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