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Analysen - Neuer Markt
27.09.2000
Energiekontor Marketperformer
Merck Finck & Co.

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Merck Finck & Co. berichten, dass der Ölpreis-Schock derzeit zu Übertreibungen bei den Renewable Energy Firmen führe.

Energiekontor (WKN 531350) sei eine Firma, die auf Windenergie konzentriert sei und bereits in den wichtigen europäischen Windenergiemärkten positioniert sei, insbesondere in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Portugal und Griechenland. Die Projekte von Energiekontor deckten die gesamte Wertschöpfungskette bei Windenergie ab, das heißt, Erwerb geeigneter Grundstücke, Finanzierung der Projekte, Verhandlungen mit Behörden, Bau und Betrieb der Windparks.

Ein erstes Projekt in Griechenland sei bereits umgesetzt worden. Projekte in Portugal und Spanien seien in vielversprechenden Stadien. Weiteres Potenzial liege in der Entwicklung von Off-Shore-Windparks, die bis 2006 fertig gestellt sein müssten, um die garantierten Energiepreise von 0,091 EUR pro kWh für neun Jahre zu erhalten. Nur ein einziges Off-Shore-Projekt könne die Einnahmen von Energiekontor vervielfachen.

Der sehr starke politische Wille zur Einführung von Windenergie als feste Säule der europäischen Energieversorgung sei in allen politischen Parteien der größten europäischen Länder vorhanden. Das erklärte Ziel der EU sei die Erhöhung des Anteils der Windenergie auf 12% bis 2010. In Energiekontors Schlüsselmärkten Großbritannien und Deutschland betrage der Anteil der Windenergie in diesem Jahr 0,5% bzw. 5%. Der Marktzugang für Windenergie-Unternehmen werde gesetzlich unterstützt, indem feste Abnahmepreise für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre garantiert würden.

Merck Finck & Co. weist nochmals darauf hin, dass Energiekontor bei Windenergie europaweit führend sei und dass die langfristigen Aussichten für das Unternehmen positiv seien, besonders im Hinblick auf die Entwicklung von Off-Shore-Windparks. Der gestiegene Ölpreis habe aber zu einer Übertreibung bei Energiekontors Kurs geführt. Da bereits der faire Wert erreicht sei, stufen Merck Finck & Co. die Aktie auf „Marketperformer“ herunter.



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