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Analysen - Ausland
16.12.2004
Sony in Bedrängnis
Frankfurter Tagesdienst

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Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Aktie von Sony (ISIN JP3435000009/ WKN 853687) bestenfalls eine Halteposition.

Die neue mobile Spielkonsole "PS2" sei am ersten Verkaufstag in Japan in vielen Geschäften schnell ausverkauft gewesen. Ein Containerschiff in die USA habe seine Fahrt aber im Suez-Kanal unterbrechen müssen und somit verzögere sich die Auslieferung der Ware um rund 2 Wochen. Sony habe daher, für weitere bis zu 15 Euro Frachtkosten pro Gerät, die Spielkonsolen per Flugzeug nach Nordamerika geschickt. Bei einer knapp kalkulierten Gewinnspanne und einem Preis von 149 USD pro Stück dürfte für Sony nicht viel übrigbleiben.

Beim "Frankfurter Tagesdienst" sei man daher der Meinung, dass die Auswirkungen auf das Sony-Konzernergebnis selbst dann verhältnismäßig gering ausfallen dürften, wenn die neue PS2 letztlich doch ein Kassenknüller werden sollte. Zudem erziele Sony rund zwei Drittel seines Umsatzes in Übersee, womit man überproportional unter dem schwachen Dollar zu leiden habe.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen ein Stopp-loss bei 26,50 Euro, sehen in den Aktien von Sony aber bestenfalls eine Halteposition.


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