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Analysen - Nebenwerte
16.12.2004
DEUTZ kaufen
Aktienservice Research

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Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "Aktienservice Research" die Aktien von DEUTZ (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) zum Kauf.

Der Motorenbauer DEUTZ habe in den ersten den ersten neun Monaten seinen Schuldenberg weiter senken können. Zum 30. September 2004 hätten sich die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten auf 189,7 Millionen Euro nach 249,8 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum summiert. Positiv habe sich auch der operative Cashflow entwickelt. Mit plus 25 Millionen Euro in den ersten neun Monaten seien hier wieder ordentliche Rückflüsse erzielt worden. Im Vorjahr habe der Cashflow noch bei minus 0,8 Millionen Euro gelegen.

Dies zeige, dass die Ergebnisse wieder auf Vordermann gebracht worden seien. Auch wenn unter dem Strich noch ein großes Minuszeichen stehe. Dies resultiere aber aus den Kosten für die Restrukturierung von DEUTZ PowerSystems. Im zweiten Quartal habe der Konzern dafür eine Rückstellung von 40 Millionen Euro gebildet. Deshalb falle der Fehlbetrag mit 29,9 Millionen Euro so beträchtlich aus. In den ersten drei Quartalen 2003 habe unter dem Strich noch ein Plus von 2,5 Millionen Euro verbucht werden können.

Operativ sehe es da wesentlich besser aus. Das EBIT sei um 16,8 Prozent auf 35,5 Millionen Euro geklettert. Mit einer um 12,4 Prozent verringerten Zinsbelastung von 22,6 Millionen Euro habe sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4,6 auf 12,9 Millionen Euro vermehrt. Der Umsatz habe mit einem Wert von 897,5 Millionen Euro 6,7 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Erfreulich sei ferner, dass sich das operative Ergebnis von minus 1,4 auf 3,6 Millionen Euro habe verbessern können.

Trotz erster Anzeichen einer Abschwächung der bisher kräftigen Nachfrage erwarte DEUTZ für 2004 eine deutliche Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Unterstützung bekomme das Unternehmen vom Auftragseingang, der gegenüber dem Vorjahr um 10,3 Prozent auf 982,6 Millionen Euro gestiegen sei. Als belastende Faktoren für das kommende Jahr habe der Vorstand die sich wahrscheinlich abschwächende US-Konjunktur und die gestiegenen Öl- und Stahlpreise genannt, die auch weltweit die Wirtschaft etwas dämpfen könnten.

In Deutschland und Westeuropa, wo die Belebung der Binnennachfrage nach wie vor ausbleibe, sei daher laut Firmenlenker Gordon Riske mit einem leichten Rückgang der Exportnachfrage zu rechnen. Dennoch rechne "Aktienservice Research" mit steigenden Aktienkursen. DEUTZ habe seine Hausaufgaben gemacht und mittel- bis langfristig sollte der Konzern weiter in Schwung kommen. Die Weichen dafür habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren gestellt. Zwar dürfte 2004 noch ein dickes Minus anfallen, das aber hauptsächlich durch die Restrukturierungs-Aufwendungen verursacht worden sei.

Operativ sollte es deutlich besser aussehen. Dieser Trend dürfte sich 2005 weiter fortsetzen und ein ordentlicher Nachsteuer-Gewinn sollte wieder anfallen. In den vergangenen Monaten sei der Kurs bereits angesprungen und habe sich von den Tiefs im August kräftig erholen können. Nun konsolidiere die Aktie den kräftigen Anstieg aus. Um sich langfristig zu positionieren biete das aktuelle Niveau daher eine gute Einstiegsmöglichkeit.

Vor diesem Hintergrund raten die Analysten von "Aktienservice Research" zu einem langfristigen Engagement in die Aktien von DEUTZ. Der Stoppkurs sollte bei 2,80 Euro platziert werden.



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