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Analysen - Ausland
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16.12.2004
Amgen die erste Wahl
Wirtschaftswoche
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Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten den Titel von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) für attraktiv.
Der Biotechniker vergrößere sein Aktienrückkaufprogramm um 5 Mrd. EUR. Je nach Kurs wären das ungefähr 6 bis 7 Prozent des Grundkapitals. Damit würde nicht nur der Gewinn je Aktie aus rechnerischen Gründen steigen. Das geplante Programm sei auch eine Bekenntnis in die Zukunft der Gesellschaft.
Vor wenigen Wochen seien noch moderate Töne vom weltweit größten Biotech-Konzern zu hören gewesen. So habe man im dritten Quartal einen Rückgang beim Nettogewinn von 612 Mio. USD auf 236 Mio. USD hinnehmen müssen. Auf das operative Geschäft sei das allerdings nicht zurückzuführen gewesen. Bereinigt habe der Gewinn um 21 Prozent zugelegt. Deutliche Zuwachsraten hätten dabei die bedeutenden Präparate gegen Blutarmut (Epogen, Aranesp) und das Rheumamittel Enbrel geschafft.
Nach Einschätzung der Wertpapierexperten sei der Gewinnrückgang vielmehr Folge der Übernahme des Biotechnikers Tularik. Der Preis habe hier bei 1,3 Mrd. USD gelegen. In erster Linie würden hier die strategischen Vorteile zählen. So habe Amgen die Möglichkeit gewonnen, auf fortgeschrittene Forschungsprojekte zur Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Schuppenflechte, Arthritis und Fettleibigkeit zuzugreifen. Mit einem 2005er KGV von 20 seien die Aktien des Biotech-Konzerns nicht günstig.
Nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" ist der Amgen-Titel aber für den Anleger, der von der Biotechnik überzeugt ist, die erste Wahl.
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