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Analysen - Ausland
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15.12.2004
VimpelCom Finger weg
Der Aktionär
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Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen die Finger von der VimpelCom-Aktie (ISIN US68370R1095/ WKN 903602) zu lassen.
Starke Kursrückgänge am russischen Aktienmarkt hätten Anlegergelder in Höhe von umgerechnet 10 Mrd. USD vernichtet. Hintergrund der Kapitalflucht seien Meldungen gewesen, dass die Regierung nun Steuernachforderungen in Millionenhöhe gegen den Mobilfunkkonzern VimpelCom erhebe.
VimpelCom sei die Nummer zwei auf dem russischen Telekommunikationsmarkt. Berichten zufolge solle die Gesellschaft umgerechnet 104 Mio. Euro an Steuern nachzahlen. Hinzu komme eine Strafe von rund 20 Prozent. Der Eingang einer entsprechenden Aufforderung sei vom Unternehmen bestätigt worden. Das Management sei aber mit den "darin enthaltenen vorläufigen Schlussfolgerungen" nicht einverstanden.
Die starke Reaktion der Börse sei darauf zurückzuführen, dass eindeutige Parallelen bezüglich des Yukos-Skandals bestehen würden. So sei es im Fall VimpelCom nicht ausgeschlossen, dass es politische Hintergründe gebe.
Die Experten von "Der Aktionär" raten den Anlegern von dem VimpelCom-Titel Abstand zu halten.
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