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Analysen - DAX 100
20.11.1998
Fresenius kaufen
Frankfurter Sparkasse

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Deutliche Ergebnissteigerung

Die Fresenius AG (WKN 578 563) sei in vier Unternehmensbereiche gegliedert, melden die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Der größte Bereich, abgedeckt durch die Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care, stelle Maschinen für die Blutwäsche (Dialysatoren) her und betreibe Dialyseketten zur Behandlung Nierenkranker. Die Produkte zur Ernährungs- und Infusionstherapie würden den zweitgrößten Unternehmensbereich darstellen. In beiden Sparten habe man das Ergebnis deutlich steigern können. Im Geschäftsbereich "Intensivmedizin und Hämotechnologie" sei aufgrund von Zukäufen ein außerordentlicher Umsatzanstieg erzielt worden.

Abbau von Verlusten

Allerdings habe man in diesem innovativsten Bereich noch ein Verlust von 12 Mio. DM verkraften müssen. Im nächsten Jahr werde in dieser Sparte jedoch mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Hingegen sei im Bereich Krankenhausbauten und -management" ein erfreuliches Ergebnis erzielt worden. In den ersten drei Quartalen 1998 sei in der gesamten Fresenius AG gegenüber dem Vorjahr der Umsatz um 18% auf 6,365 Mrd. DM gesteigert worden. Das Ergebnis nach Steuern habe sogar überproportional um 29% auf 202 Mio. DM zugenommen. Aufgrund der noch immer erfreulichen Geschäftslage sei auch für das 4. Quartal mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, so daß für das Gesamtjahr ein zweistelliger prozentualer Umsatzzuwachs und eine überproportionale Ergebnissteigerung erwartet werde.

Moderates KGV

Mit einem KGV von rund 21 auf 99er Schätzung sei die Vorzugsaktie der Fresenius AG moderat bewertet. Die Experten empfehlen diesen MDAX-Titel zum Kauf.


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