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News - Ausland
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14.12.2004
Neue WAVEs auf Oracle
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank zwei neue WAVE-Calls (ISIN DE000DB5FHS8/ WKN DB5FHS und ISIN DE000DB5FHT6/ WKN DB5FHT) sowie zwei neue WAVE-Puts (ISIN DE000DB5FHU4/ WKN DB5FHU und ISIN DE000DB5FHV2/ WKN DB5FHV) auf die Aktie von Oracle (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) emittiert.
Die amerikanische Softwarefirma Oracle sei der weltweit größte Konzern auf dem Sektor Unternehmens-Software. Am gestrigen Montag sei veröffentlicht worden, dass Oracle endgültig den Bieterkampf um das Unternehmen PeopleSoft gewonnen habe. Für 10,3 Mrd. US-Dollar, was einem Preis von 26,50 US-Dollar je Aktie entspreche, übernehme Oracle den weltweit zweitgrößten Anbieter von Anwendungssoftware im Businessbereich.
Neben der Meldung des erfolgreichen Kaufs des Konkurrenzunternehmens habe Oracle die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2005 veröffentlicht, welche sehr positiv ausgefallen seien. Der Gewinn pro Aktie habe im Gegensatz zum Vorjahr um 35 Prozent gesteigert werden können und liege aktuell bei 0,16 US-Dollar. Der Nettogewinn habe sich um 32 Prozent erhöht und beim Umsatz habe ein Anstieg von 10 Prozent verzeichnet werden können. Oracle's Finanzvorstand Harry L. You habe dieses positive Ergebnis mit den Worten "Oracle is at its highest ever levels of profitability" bestätigt.
Schon seit August diesen Jahres befinde sich der Aktienkurs von Oracle, beflügelt von den Gerüchten um die Übernahme, auf einem Höhenflug. Ausgehend vom Jahrestief bei 9,78 US-Dollar am 12. August sei der Kurs mittlerweile auf 14,30 US-Dollar angestiegen. Dabei sei insbesondere eine technische Marke überwunden worden. Der rund zweijährige Abwärtstrend sei signifikant überwunden worden. Aus technischer Sicht sei auf einem möglichen weiteren Weg nach oben lediglich noch das bisherige Jahreshoch bei rund 15 US-Dollar ein Hindernis.
Spekulativen Anlegern bieten die neu emittierten WAVEs interessante Möglichkeiten, überproportional an der weiteren Entwicklung zu partizipieren, so das X-markets-Team der Deutschen Bank.
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