|
News - Ausland
|
04.11.1998
Wiener Städt. Allg. Vers. Zwischenbericht
Ad hoc
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Gruppe der Wiener Städtischen (WKN 090852) (Wiener Städtische, Donau, VJV, Union, Montan, CA-Versicherung) verbuchte von Jänner bis September Prämieneinnahmen in der Höhe von 22.460,7 Millionen Schilling (plus 3,5 Prozent). Kräftig gewachsen sind mit einem Plus von 9,6 Prozent und Prämien von 8.781,5 Millionen Schilling die Lebenssparten. Mit ihren Produktinnovationen "Multi-Schutz" und "Tag für Tag-Geld" erzielte die Wiener Städtische AG überdurchschnittliche Verkaufserfolge.
In der Personenversicherung legte die Versicherungsgruppe in den ersten drei Quartalen 1998 insgesamt um 7,2 Prozent auf ein Prämienvolumen von 12.222,7 Millionen Schilling zu. Jeder vierte Pensionskunde in Österreich vertraut bereits der Gruppe der Wiener Städtischen. In der Sachversicherung lagen die Prämieneinnahmen in der Gruppe mit 10.238,0 Millionen Schilling trotz anhaltend starken Preiswettbewerbs auf dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres. An Versicherungsleistungen wurden von Jänner bis September 1998 insgesamt 13.403,9 Millionen Schilling ausgezahlt.
Auch die börsennotierte Wiener Städtische AG konnte in den ersten drei Quartalen 1998 ihr Prämienvolumen steigern. Sie erzielte Gesamtprämien von 12.923,1 Millionen Schilling (plus 2,2 Prozent). Neben dem Wachstumsmotor Lebens-/Pensionsversicherung mit 4.147,7 Millionen Schilling Prämien und einem Plus von 5,9 Prozent punktete Österreichs größte Versicherung vor allem mit ihren Produktinnovationen in der Kranken- und Unfallversicherung: Vom Tarif "Tag für Tag-Geld", der Einkommensverluste bei Krankenhausaufenthalten ausgleicht, wurden in nur fünf Monaten mehr als 10.000 Stück verkauft. Rund 19.000 Kunden entschieden sich für den im Mai eingeführten Unfallrententarif "Multi-Schutz", der auch ein kostenloses Assistancepaket inkludiert.
Die Versicherungsleistungen der AG erhöhten sich in den ersten drei Quartalen um 10,2 Prozent auf 8.467,0 Millionen Schilling. Ausschlaggebend dafür waren Großschäden im ersten Halbjahr, die überwiegend durch Rückversicherungen gedeckt sind.
Weiterhin auf Wachstumskurs befindet sich die in Tschechien und der Slowakei tätige Kooperativa-Gruppe, an der die Wiener Städtische mehrheitlich beteiligt ist. Die Kooperativa Preßburg steigerte ihre Prämien in den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres um 30,9 Prozent auf 1.206 Millionen SKK. Um 48,3 Prozent gewachsen ist die ungarische Gloria-Swiss Life, an der die Städtische 49 Prozent hält. Der polnische Sachversicherer Heros, an dem die Wiener Städtische mit 21 Prozent beteiligt ist, legte in den ersten drei Quartalen 1998 um 14,8 Prozent zu.
Aufgrund der zurzeit sehr hohen Volatiliät der Finanzmärkte ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) schwer prognostizierbar. Es sollte aber über dem Vorjahreswert liegen. 1997 erzielte die Wiener Städtischen AG ein EGT von 750 Millionen Schilling.
Die Gruppe der Wiener Städtischen* im 1. - 3. Quartal 1998
Prämien in Mio öS 1997 1998 +/-
Kfz-Sparten 5.223,0 5.007,6 -4,1% NKS-Sparten 5.071,1 5.230,4 3,1% Sachversicherung 10.294,1 10.238,0 -0,5% Kranken 2.515,6 2.521,5 0,2% Leben 8.012,4 8.781,5 9,6% Unfall 876,1 919,7 5,0% Personenversicherung 11.404,1 12.222,7 7,2% Gesamt 21.698,2 22.460,7 3,5%
*1998 erwarb die Wiener Städtische 50 Prozent an der CA-Versicherung; zu Vergleichszwecken wurde die CA-Versicherung auch 1997 berücksichtigt;
Wiener Städtische AG im 1. - 3. Quartal 1998
Prämien in Mio öS 1997 1998 +/-
Kfz-Sparten 2.552,6 2.451,0 -4,0% NKS-Sparten 3.261,5 3.377,9 3,6% Sachversicherung 5.814,1 5.828,9 0,3% Kranken 2.451,0 2.458,9 0,3% Leben 3.916,2 4.147,7 5,9% Unfall 458,7 487,6 6,3% Personenversicherung 6.825,9 7.094,2 3,9% Gesamt 12.640,0 12.923,1 2,2%
Rückfragen und weitere Informationen: Mag. Gerald Hasler Tel.: (01)53139-1150 DW
|