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Analysen - Ausland
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03.11.1998
Novartis kaufen
Bayerische Landesbank
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Eine überdurchschnittliche Kursentwicklung prognostizieren die Analysten der Bayerischen Landesbank derzeit für die Aktien des schweizer Pharmakonzerns Novartis (WKN 904 431).die Entwicklung der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres habe die Erwartungen der Experten übertroffen.
Dank einer außerordentlich gut gefüllten Produktpipeline seien auch die Geschäftsaussichten für die Zukunft glänzend. Novartis arbeite derzeit an über 58 Projekten. Besonders aussichtsreiche Produkte seien das Alzheimer-Mittel Exelon, das Medikament gegen Bluthochdruck Diovan, das Diabetes-Medikament Starlix sowie das Wundheilsystem Apligraph. Jedes der genannten Produkte habe ein Umsatzpotential von über 500 Mio. US$ jährlich. Vier bis fünf neue Medikamente im Jahr würden im Pharmabereich einen Wachstumsschub auslösen.
Hervorragend seien die Marktchancen auch im Agrarsektor. Hier sei Novartis mit Abstand die Nummer eins in der Welt. Durch Kooperationen und spezialisierte Forschungsunternehmen wolle man in diesem Bereich künftig Innovationen generieren. Aus diesem Grund sei ein US-Agrarfonds im Volumen von 600 Mio. US$ aufgelegt worden.
Schließlich verfüge das Unternehmen über enorme finanzielle Ressourcen. Dieses Finanzpolster werde 1999 durch den Verkauf von Nichtkerngeschäften im Volumen von 1300 Mio. sfr weiter ausgebaut. Angesichts der Finanzstärke werde der Pharmagigant aktiv an der Konsolidierung der Branche mitwirken können.
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Analysten einen Gewinn je Aktie in Höhe von 88,20 sfr. Dieser werde 1999 auf 97,48 sfr je Anteilschein zulegen. Die Gewinntaxe für das Jahr 2000 laute 109,50 sfr je Aktie. Auf 99er Basis ergebe das ein KGV von 25,3. Novartis-Aktien seien ein erstklassiges wachstumsorientiertes Investment. Das Kursziel der Experten auf Sicht von zwölf Monate beträgt 3000 sfr.
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